KRITIK

Kung Fu Panda 2

Kung Fu Panda 2 Der pummelige Drachenkrieger Po, Freund des guten Essens und des gepflegten Nichtstuns, sieht sich in seinem zweiten Abenteuer einem extrem eitlen und gefährlichen Gegner gegenüber: Pfau Lord Shen, der auch einiges mit Pos Vergangenheit zu schaffen hat, ist scharf darauf, ganz China unter seine Flügel zu bekommen. Das müssen Panda Po und seine Furiosen Fünf selbstredend unterbinden. Bepackt mit einem großen Rucksack voller Proviant und angefüllt mit „Innerer Ruhe“ ziehen die kämpferischen Freunde in den Krieg.

Der zweite Teil der animierten Panda-Reihe glänzt mit exzellenten 3D-Effekten, die genau das liefern, was 3D liefern soll: Dem Film mehr Tiefe geben und nicht unmotiviert Dinge ins Gesicht des Zuschauers fliegen lassen. Gepaart mit den hervorragenden Animationen, welche die Figuren und Umgebung sehr realistisch wirken lassen, und der gleich zu Beginn einsetzenden Action wird „Kung Fu Panda 2“ zu einem Augenschmaus.

Doch was wäre so ein Festmahl für die Augen ohne ein Pendant für die Ohren? Freunde des Originaltons werden auch diesmal mit vielen bekannten Stimmen verwöhnt, die bis in die kleinsten Nebenrollen (Jean-Claude van Damme spricht vielleicht fünf Sätze) zu hören sind. Ebenso kommt der Humor nicht zu kurz. Mit unterhaltsamen Zitaten, Referenzen an andere Filme und – besonders spaßig – Pos Auftritt als Pacman – läßt „Kung Fu Panda 2“ seinen Vorgänger sogar weit hinter sich.

Auf der Reise der tierischen Freunde erfahren wir zudem mehr über Pos Vergangenheit und müssen uns nicht mehr wundern, warum sein Vater ein Federvieh ist. Da auch Andeutungen zu anderen Charakteren gemacht werden, dürfte ein dritter Teil in nicht allzu weiter Zukunft auf uns zukommen.

„Kung Fu Panda 2“ ist animierter Spaß für Jung und Alt, wobei sich die ganz Kleinen evtl. vor Lord Shens Szenen etwas fürchten könnten.



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