KRITIK

Kung Fu Panda

Kung Fu Panda Der Panda hat ein Image-Problem, er gilt als verfressen und vor allem als sexfaul. Es kann der gesamten Gattung also nur gut tun, dass die Animations-Regisseure Mark Osborne und John Stevenson einen dieser pummeligen Bären zum Helden ihrer computergenerierten Martial-Arts-Satire „Kung Fu Panda“ erwählt haben. Und wie die vielen Vorbilder des „Tiger & Dragon“-Genres brauchen sie dabei keine sonderlich komplexe Geschichte.

Panda Po arbeitet unspektakulärerweise im Nudelsuppen-Restaurant seines Vaters, ist aber der größte Kung-Fu-Fan der Welt und träumt trotz seiner Leibesfülle heimlich von einer Kämpfer-Karriere. Und natürlich wird Po seine Bewährungschance bekommen. Nämlich, als er mit formvollendeter Plumpheit in eine Zeremonie platzt, bei der aus gegebenem Anlass der legendäre „Drachenkämpfer“ auserkoren werden soll – der einzige, so will es die Überlieferung, der dem mächtig bösen Schneeleoparden Tai Lung gewachsen ist.

Man kann sich vorstellen, dass Pos Wandlung zum Helden hindernisreich verläuft, vor allem die eigene Wampe ist ihm im Weg – was Osborne und Stevenson in dieser Produktion der DreamWorks-Animation-Studios, die schon erfolgreich die „Shrek“-Trilogie sowie Filme über Bienen, Ameisen, Haie und Hühner ins Kino gebracht haben, recht charmant, zügig und tricktechnisch ansehnlich erzählen.

Der Panda hat ein paar nette Sidekicks (hier passt das wirklich mal) in Gestalt eines Quintetts tatsächlich kampfkunstbegabter Tiere, und die Choreografien machen auch Spaß. Die Botschaft allerdings ist nicht mehr als ein mit Pop-Buddhismus-Zitaten angereichertes Ermunterungsprogramm für Dicke.



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INHALT

Po ist ein fauler und fetter Panda, der seine Zeit im Suppenrestaurant seines Vaters verbringt, sich in Tagträumen aber als Kung-Fu-Kämpfer sieht. Als die Entscheidung ansteht, welcher der Schüler von Meister Shifu von der weisen Schildkröte als ultimativer Kämpfer auserwählt wird, der Einblick in eine geheime Schriftrolle erhält, schleicht sich auch Po in die Veranstaltung ein - und prompt fällt die Wahl ausgerechnet auf ihn. Verachtet von seinen Kollegen Tigerin, Viper, Kranich, Affe und Gottesanbeterin und nicht für voll genommen von Shifu, macht sich Po daran, tatsächlich ein Kämpfer zu werden. Keine Sekunde zu früh: Der grausame Schneeleopard Tai Lung ist aus seinem Gefängnis ausgebrochen und will sich rächen.
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Eure Kritiken zu Kung Fu Panda

  1. Kohloe

    Auf das hat die Welt gewartet. Ein Animationsfilm über den dicken Panda „Po“, der im alten China zum Gotteskrieger ausgewählt wird – von einer Schildkröte. Doch zu eben diesem fehlt ihm einiges, kann er doch nicht einmal seine Zehen berühren. Nein, noch schlimmer, er kann sie ja nichmal sehen!

    Eine wahrhaft abgedrehte Geschichte die schon eine Gewisse Komik von Grund auf mit sich bringt und auch fortlaufend durchaus begeistern kann.
    Dennoch. Zielgruppe sind eindeutig die Kinder, was vor allem aus dem „du schaffst es wenn du nur stark genug daran glaubst“ Plot hervorgeht.

    Sechs Punkte für das Parabelstück Kung Fu Panda, welches dank Dreamworks Animation eine altbekannte Handlung mit liebevollen Eastereggs und faszinierenden Grafikeffekten verbindet. Einigen mag dies allerdings zu kitschig sein.

    MfG, Kohloe

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