KRITIK

Kiriku und die wilden Tiere

Kiriku und die wilden Tiere Endlich! Sieben Jahre hat es gedauert, bis der in Afrika aufgewachsene französische Grafikdesigner Michel Ocelot den Nachfolger zu „Kiriku und die Zauberin“ fertig gestellt hatte. Die Fangmeinde war gespannt, schließlich zählt der x-fach preisgekrönte Erstling zum poetisch Überzeugendsten und ästhetisch Ausgefeiltesten, was die jüngere Kinderfilmgeschichte zu bieten hat. Und die Erwartungen werden nicht enttäuscht: Wieder ist Ocelot und seinem Co-Regisseur Bénédicte Galup ein kleines Wunderwerk gelungen.

Noch immer lebt der winzige Kiriku in seinem Dorf in Westafrika, und noch immer rennt er wie der Wind. In den neuen Episoden, wiederum gezeichnet im eigenwilligen Stil aus lehmbraunen Farbtönen und scherenschnittartiger Animation, rettet er sein Dorf mit cleveren Einfällen vor Durst, Hungersnot und Vergiftung, reitet er auf einer Giraffe quer durchs Land und trifft er erneut auf die böse Zauberin Karaba. Warum er sich dem Feind denn grundlos genähert habe, wird er verdutzt gefragt. Seine Antwort dokumentiert stellvertretend für den ganzen Film den erkenntnisfördernden Wert der Neugier: „Ich wollte sie sehen. Sie ist wunderschön.“ Sehenswert.



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INHALT

Die Abenteuer des kleinen Kiriku. Kiriku lebt in Afrika und muss dort nicht nur mit einem bedrohlichen Ungeheuer kämpfen. Er hat auch die böse Zauberin Karaba zur Gegnerin, die allein über das Gegenmittel verfügt, welches seine Mutter und die Frauen im Dorf vor dem drohenden Tod retten kann. Dies ist die Fortsetzung des Films Kiriku und die Zauberin.
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