KRITIK

Kira

Kira Dogma Nummer 7 springt einem sofort ins Auge. Das heißt, wackelnde Handkamera, unstete Großaufnahmen und Schnitte mitten in Bewegungen hinein, genauso wie das plötzliche Abreißen einer Szene. Das ist sicherlich nicht jedermanns Geschmack, doch das ist auch Kino so puristisch, so ehrlich, wie es viel zu selten zu finden ist. Wer den großartigen Film „Das Fest“ mochte, „Halbe Treppe“ mag und sich noch nicht von einer dem Zuschauer schmeichelnden Kamera einer großen Hollywood-Produktion hat verwöhnen lassen, wird mit Sicherheit auch „Kira“ mögen.
Kira ist ehrlich und ohne Schnörkel, ein Film, getragen von zwei großartigen Schauspielern, allen voran Stine Stengade, den man nicht verpassen sollte. Christian Gertz



Ähnliche Beiträge:

INHALT

Kira kehrt nach einem psychiatrischen Aufenthalt nach Hause zurück. Zurück zu ihrem Mann, ihren beiden kleinen Söhnen, dem stilvoll eingerichteten Haus - zurück zu dem sorglosen Leben einer gutsituierten jungen Familie.
Ihr Mann Mads bereitet unterdessen alles für Kiras Rückkehr vor. Dazu gehört auch die Beendigung einer Affäre mit einer anderen Frau - Kiras Schwester. Mads möchte sich und seiner Frau eine wirkliche Chance zu einem Neuanfang geben.
Doch Kiras Heimkehr gestaltet sich schwierig. Inmitten eines bürgerlichen Lebens, das eigentlich vertraut sein sollte, bewegt sich Kira merkwürdig deplaziert und fremd. Immer wieder gerät sie - allein oder mit ihrer Familie - in peinliche Situationen, provoziert Skandale, erlebt aber andererseits auch Momente intensiven Glücks und großer Leidenschaft. Der Grat zwischen unkonventionell und verrückt scheint für sie zu schmal zu sein.
Mads möchte Kira bei ihrem Versuch, den Kontakt zu ihrem Leben zurückzugewinnen, unterstützen. Vehement hält Mads am Regelwerk einer bürgerlichen Erfolgsgeschichte fest, bis er einsehen muss, dass er seine Idee von Normalität neu definieren muss, wenn er ihre Beziehung retten möchte.
Beide, Kira und Mads, kämpfen um ihre Zukunft. Vor allem aber kämpfen beide um ihre Liebe. Und das jeder auf seine Art.
Dieser Beitrag wurde unter Kritik abgelegt und mit , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Kritik schreiben

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*