KRITIK

Kick it like Beckham

Kick it like Beckham Die britisch-indische Regisseurin Gurinder Chadha hat ein gelungenes feel-good-movie gedreht und dazu sowohl Anleihen aus Bollywood als auch bei britischen Komödien gesucht.
So beschäftigt sich KICK IT LIKE BECKHAM auf unterhaltsame, witzige Weise mit der traditionellen Frauenrolle, Generationskonflikten, Rassismus und der Integration von Migranten in die westliche Gesellschaft.
Die Figuren sind um der Komik willen zwar etwas überzeichnet, jedoch nicht ohne ein Körnchen Realitätsbezug: die indische Mutter, die die Familie führt, machohafte Männer, Jess größe Schwester, die nur scheinbar angepaßt ist, jedoch mit ihrem Freund und zukünftigen Ehemann im Auto verkehrt usw. Die Regisseurin kann dies mit ihrem biographischen Hintergrund auch bis in kleine Details gut in Szene setzen.
Die Liebesgeschichte zwischen Jess und ihrem Trainer, der zuvor ihrer Freundin Jule nahestand, wirkt etwas aufgesetzt, wie auch die Auflage der Hamburger Filmförderung, in Hamburg zu filmen. Die Bilder des Fußballspiels bleiben blass.
Die fortlaufende Erzählweise macht das Zusehen jedoch zusehends einfach. Die Dialoge und der Wortwitz, wenn z.B. einmal im Monat die rote Tante zu Besuch kommt sind sehr ansprechend. Alles in allem also ein sehenswerter Film. Rainer Bach



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INHALT

Welcher Junge hat nicht schon davon geträumt, mit den großen Fußballstars zusammen in einer Mannschaft zu spielen? Ein schnelles Dribbling, ein Doppelpass, den Gegner tunneln und dann die passende Vorlage zum Tor liefern.
David Beckham ist sicherlich DER Fußballstar Englands und sein größter Fan ist die 17jährige Jess. Nicht nur im Traum sind die beiden ein Dreamteam. Auch in der Realität hat die junge Inderin das Zeug dazu, eine ganz Große im Fußball zu werden.
Die Jungs im Park läßt sie so blass aussehen, dass sie von der gleichaltrigen Jules angesprochen wird, ob sie nicht Lust hätte, in einem richtigen Mädchenfußballclub mitzuspielen. Doch spätestens jetzt türmen sich die Probleme.
Natürlich wissen die Eltern nichts von den allzu freizügigen sportlichen Aktivitäten ihrer Tocher. Sie möchten sie lieber als erfolgreiche Akademikerin mit einem netten indischen Mann verheiratet sehen.
Ihre ältere Schwester gibt mit ihrer anstehenden Hochzeit ein gutes Rollenvorbild. Na, und Frauenfußball ist zumindest in Europa bei weitem nicht so anerkannt wie in den USA.
Damit hat auch Jules in ihrem Mittelschichtszuhause zu kämpfen, unterstellt ihre Mutter zudem noch, daß Frauenfußball nur etwas für Lesben sei.
Doch so heimlich, wie Jess sich zum Training schleicht, so offen tritt die nicht nur sportliche Anerkennung durch ihren Trainer zu Tage. Und die indische Familie staunt nicht wenig, als dieser Engländer intensiv darum bittet, das talentierte Mädchen auch weiterhin bei den Ligaspielen einsetzen zu dürfen und ihr nicht den Sport zu verbieten.
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Eure Kritiken zu Kick it like Beckham

  1. tine

    Emotionenich habe geschmunzelt, gelacht, geweint, mit den füssen gewippt und mit selbigen auf den boden gestampft. und ich wollte immer weiter diesen sympathischen akteuren zuschauen. ich will eine fortsetzung! die gute laune hält bis heute morgen an ….

  2. Iris

    SchönEin rictig netter Film mit tollen Schauspielern und einer netten Geschihcte. Eine Kömödie fürs Herz. Sehenswert.

  3. Tana

    Reingehen!Der Film ist super süß und super sexy. Wohl die bste Komödie des jahres, nicht verpassen!

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