KRITIK

Kate & Leopold

Kate & Leopold „Copland“-Regisseur James Mangold legt in seiner Liebes-Zeitreisen-Komödie merklich wenig Gewicht auf die Eingewöhnungsphase des Herzogs in das 21. Jahrhundert. Nach kurzer Zeit hat dieser nämlich sämtliche modernen Errungenschaften nebst Toaster im Griff und findet sich ohne Probleme in der hektischen New Yorker Gesellschaft zurecht. Die Geschichte, die anfänglich noch für einige Gags sorgt, läuft schließlich auf ein wenig spannendes und natürlich völlig unerwartetes Happy-End hinaus. Mögliche Probleme mit Zeitsprüngen wie z.B. bei „Zurück in die Zukunft“ sowie Logik spielen in Filmen mit Romantikkönigin Meg Ryan sowieso keine Rolle und so entpuppt sich dieser nettgemeinte Versuch schnell als Dreigroschenroman, von dem sich jeder echter Romantikfan durchaus auf den Arm genommen fühlen kann.
Meg Ryan – immer noch nett anzusehen – sollte sich schleunigst überlegen, ob sie nicht doch das Fach wechseln sollte, zumal ihre Filmpartner immer jünger werden. Julia Berding



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INHALT

New York, 1876: Herzog Leopold soll sich endlich auf Wunsch seines Onkels mit einer reichen Frau vermählen, damit die Familienkasse wieder stimmt. Aber der Herzog ist vielmehr damit beschäftigt Fahrstühle zu erfinden und außerdem auf alles neugierig, was ihm fremd erscheint.
So bemerkt er auch als einziger den Fremden mit dem seltsamen Apparat, verfolgt ihn bis zur Brooklyn Bridge und landet unversehens im Jahr 2002.
Erfinder Stuart – jener Fremde – hat nämlich ein temporäres Zeitloch entdeckt und kann damit von Epoche zu Epoche springen. Völlig verwirrt muss Leopold sich zwangsläufig mit den Errungenschaften des 21. Jahrhunderts auseinandersetzen, denn das Zeitloch öffnet sich erst wieder nach einer Woche. Stuart gewährt dem Herzog solange Unterschlupf, wird aber durch einen unglücklichen Unfall außer Gefecht gesetzt.
Widerwillig übernimmt deshalb Stuarts hübsche Exfreundin Kate, eine sehr erfolgreiche Marktforscherin, den Job als Fremdenführerin – ohne auch nur eine Sekunde zu glauben, dass Herzog Leopold wirklich echt ist...
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