KRITIK

Justin Bieber – Never say never

Justin Bieber - Never say never Die Geschichte ist bekannt: Justin Bieber ist ein 16jähriger Sänger aus Kanada. Er wurde 2008 von einem Manager entdeckt, dem ein von Justins Mutter bei Youtube eingestelltes, bis heute über 27 Millionen Mal angeklicktes Homevideo gefallen hatte. Justins erster Auftritt 2010 im Madison Square Garden war innerhalb von 22 Minuten ausverkauft. Natürlich, Spott – im Angesicht dieser filmischen Aufarbeitung der (Erfolgs)Geschichte – wäre einfach. Wer würde bestreiten wollen, dass es sich bei „Never Say Never“ um ein Kommerzprodukt aus dem Merchandising der Entertainment-Marke „Justin Bieber“ handelte?

Der mittlerweile 17-Jährige, bekannt für glatten R&B-Pop, seine Frisur und gute Zähne, ist bekanntlich der erste Welt-Teeniestar, der einem YouTube-Clip entstieg, und so wie die Jonas Brothers und Miley Cyrus vor ihm hat er nun seinen ersten eigenen 3D-Kinofilm. Natürlich, eine Filmkritik erübrigt sich dabei.

Der angebliche Dokumentarfilm von Jon Chu („Step Up 2“) ist ein stilistischer Gemischtwarenladen, der selbstredend auf kritische Fragen verzichtet und einzig die Affekte der Fan-Mädchen bedienen soll (und das fraglos auch tut): ein paar Aufnahmen aus der Kindheit („Ist er nicht talentiert?“), ein paar Backstage-Albereien („Ist er nicht süß?“) und, als dramatische Klammer, die Angst vor Heiserkeit beim legendären Konzert im Madison Square Garden („Ist er nicht tapfer?“).



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Dokumentation, Mischung aus Konzertfilm und Star-Biografie, die das Phänomen Justin Bieber beleuchtet.
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