KRITIK

Jagdhunde

Jagdhunde Ausgerechnet ein Hochzeitshotel will Henrik (Josef Hader) eröffnen, in diesem trostlosen Kaff in der Uckermark, wo sein 16-jähriger Sohn Lars ihn kurz vor Weihnachten besucht und wo die Einwohner den beiden Fremden mit unverhohlenem Misstrauen begegnen.

Eigentlich soll Lars die Feiertage bei seiner Mutter in Berlin verbringen, aber ein zufälliges Treffen mit der attraktiven, sprachbehinderten Marie hält ihn zurück und lässt ihn umkehren. Was dazu führt, dass der Junge seinen Vater inflagranti mit Tante Jana, der Schwester seiner Mutter, erwischt.

Lars glaubt nun zu verstehen, was wirklich hinter Henriks Wunsch stand, in der Einöde „ein bisschen allein zu sein“. Die familiären Verhältnisse aber verkomplizieren sich erst richtig, als Lars` Mutter an Heiligabend überraschend mit ihrem neuen Geliebten vor der Tür steht.

Ein absurd-komischer Höhepunkt im glänzend gespielten Debüt von Ann-Kristin Reyels, das sensibel und ruhig von verschneiten Gefühlen und stillen Sehnsüchten erzählt.



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INHALT

Der 16-jährige Lars will zu Weihnachten raus aus der Uckermarck und weg vom verbitterten Vater hin zur lebenslustigen Mutter nach Berlin. Doch bereits am Bahnhof trifft er auf die gehörlose Marie und beschließt, die Feiertage bei ihr und ihrem Vater, einem Imbissbudenbetreiber, zu bleiben. In traumhaft verschneiter Landschaft keimt erste Verliebtheit.
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