KRITIK

Jackass Nummer 2

Jackass Nummer 2 Den Körper bis zur Schmerzgrenze dehnen, ist unter Performance-Künstlern ein beliebtes Spiel. Ein Österreicher ließ sich einst sogar in eine Glocke hängen und besinnungslos bimmeln. Was manche Zuschauer nicht ertragen konnten.

Nach ähnlichem Prinzip funktioniert der radikale Trash-Stunt-Nonsense, den MTV-Bad-Boy Johnny Knoxville und Konsorten in ihrer mittlerweile eingestellten Serie „Jackass“ betrieben haben und in der nunmehr zweiten Kino-Kompilation wiederaufleben lassen – sie verletzen sich auf so skurrile Weise, dass man entweder den fröhlichen Unfall-Gaffer in sich entdecken und genießen oder sich bloß angeekelt abwenden kann. Die Rocky-Horror-Maso-Show besteht wiederum aus dem Verzehr und dem Ausspeien von Unsäglichem, außerdem werden Späße mit Haien, Hummern und Blutegeln getrieben.

Die „Jackass“-Jungs verkörpern dabei in ihrer dumpfen, pubertären Auto-Aggression so etwas wie die dunkle Seite der amerikanischen Teenie-Komödie. Aber man muss ja nicht in jeden Abgrund blicken.



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INHALT

Johnny Knoxville lässt sich mit verbundenen Augen von einem Stier auf die Hörner nehmen. Steve-O lässt sich von einem Hummer mit dessen Scheren in die Zunge kneifen. Chris Pontius tanzt als sein Alter ego Party Boy nackt in Thailand. Bam Margera fährt in seinem Haus Ski. Ryan Dunn lässt sich in einem Einkaufswagen mit voller Wucht gegen eine Wand schleudern. Zudem erprobt man eigenwillige Variationen, wie sich Zähne wirkungsvoll ziehen lassen. Und vieles mehr, immer nach dem Motto: `Was uns nicht tötet, härtet uns ab`.
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