KRITIK

Into the Wild

Into the Wild Der vierte Spielfilm von Sean Penn ist ein Road-Movie: Die lange Reise des Chris McCandless. Der Weg ist hier das Ziel. Chris McCandless hat sein Ziel, sich in Alaska „ganz vom Land ernähren zu können“, nicht erreicht. Regisseur Sean Penn, der die Romanvorlage angeblich in einer Nacht gelesen hat und sich direkt am Tag darauf die Filmrechte sichern wollte, ging es mehr um die Stationen, um Beweggründe und um die Wegbegleiter von McCandless. Er erzählt die Geschichte aus der Sicht der Schwester.

Die Stationen sind liebevoll in Szene gesetzt, die Beweggründe sind nachvollziehbar gezeichnet und auch die Wegbegleiter sind mit Catherine Keener, Hal Holbrook oder Vince Vaughn herausragend besetzt. Diese Leitungen werden nur vom intensiven Spiel des Hauptdarstellers Emile Hirsch übertroffen, der hier eine Oscar(R)-würdige Leitung abliefert, bis hin zum grenzwertigen Gewichtsverlust. Alles in allem handelt es sich bei „Into the Wild“ schlicht und einfach um ein weiteres Meisterwerk von Sean Penn, das man nicht verpassen sollte.



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INHALT

Christopher McCandless ist ein herausragender Sportler und Student an der Emory University, seine Aussichten für eine erfolgreiche Zukunft sind bestens. Nach seinem Studienabschluss entscheidet er sich im April 1992 spontan, seine bisherige Existenz hinter sich zu lassen. Er spendet seine Ersparnisse von 25.000 Dollar und verbrennt sein letztes Bargeld. Er trampt nach Alaska, um alleine in die Wildnis nördlich des Mount McKinley zu wandern.
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