KRITIK

Into the Blue

Into the Blue
„Was fehlt dir in deinem Leben, das du glaubst, dir mit Geld kaufen zu können?“ Diese intelligente, zudem funkelnd kapitalismuskritische Frage stellt die Bikini-Braut Samantha (Jessica Alba), die ansonsten gar nicht so schlau erscheint, einmal ihrem Freund Jared (Paul Walker). Eigentlich könnten die beiden nämlich glücklich sein, sie sind zwar ein bisschen pleite, aber jung und schön, sie leben auf den Bahamas und haben guten Sex. Doch weil nun einmal alle Männer in ihren Träumen Helden sind und die Realität bloß den Spaß verdirbt, kann Jared nicht von der fixen Idee lassen, eines Tages einen versunkenen Schatz auf dem Meeresgrund zu entdecken und ihnen ein schlaraffisches Frührentnerdasein zu verschaffen. Es kommt aber vorerst anders.

Als Jareds bester Freund Bryce und seine wasserstoffblonde Momentanflamme Amanda einen Ferienbesuch abstatten, stoßen die vier beim Tauchen auf ein Flugzeugwrack voller Koks. Der ehrbare Jared will damit nichts zu tun haben, er ist schließlich kein Krimineller, sondern ein Glückssucher, der zu oft Robert Louis Stevenson gelesen hat. Bryce und Amanda indes beginnen mit dem Feuer zu spielen und rufen einen brutalen Drogenbaron und seine grobschlächtigen Sekundanten auf den Plan.

Geldgier rächt sich in Hollywood immer, zumindest im Film. Einer der Beteiligten wird sogar vom Hai aufgefressen. Das ist dann aber auch der einsame Höhepunkt dieses meereszungengeleckten Unterwasser-Thrillers von John Stockwell („Verrückt/Schön“), der sich über weite Strecken so penetrant an farbenprächtigen Korallenriff-Idyllen und bunten Tropenfischen weidet, dass man sich die Ölpest herbeisehnt. Der durchtrainierte Paul Walker („The Fast and the Furious“) und die bestens epilierte Jessica Alba („Sin City“) als Bademodenpärchen retten den faden Tauchgang auch nicht



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INHALT

Beim Tauchen auf den Bahamas entdecken Sam, Jared, Bryce und Amanda Hinweise auf ein gesunkenes Goldschiff, aber auch ein Flugzeug einer Dealer-Bande, randvoll mit Kokain. Um nicht dessen Besitzer auf den Fundort aufmerksam zu machen, ist Geheimhaltung nötig. Doch die Bergung des Schiffwracks ist teuer und Amanda ungeduldig. So nimmt sie mit Bryce Kontakt zu einem Dealer auf und löst damit eine Katastrophe aus.
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Eure Kritiken zu Into the Blue

  1. JohhnyW

    SChade hätte mehr erwartet. Aber an alle Jungs: Jessie Alba ist der Hammer! Mein Aquarium bietet aber fast genauso viel Spannung wie dieser Film. Bis später mal!

  2. albaseeker

    Jessica Alba ist klasse! Das muss hier auch mal gesagt werden. Schöne Unterwasseraufnahmen, spannende Story = guter Film!

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