KRITIK

Idiocracy

Idiocracy Futurama lässt grüssen. Man stelle sich folgendes Szenario vor: In der Zukunft regiert die Dummheit auf der Welt. Die geistige Elite hat es leider verpasst, sich rege fortzupflanzen. Stattdessen aber gelang es allen IQ-Tieffliegern sich wie Unkraut zu vermehren und die Welt mit ihrem Nachwuchs zu terrorisieren. Mitten in diesem Desaster befindet sich „Not Sure“ (Luke Wilson), ein relativ durchschnittlicher, fast schon unterbelichteter Soldat, der aufgrund eines Armeeexperiments im Jahr 2007 eingefroren und eben 500 Jahre später wieder aufgetaut wurde. Sozusagen als klügster Mensch der Welt, wird er mit einigen grotesken politischen Situationen konfrontiert und erlangt unfreiwillig den Rang eines hohen Ministers.

Nach OFFICE SPACE gelingt Mike Judge, dem Erfinder von BEAVIS AND BUTTHEAD, erneut eine bissige, kleine Satire. Für eine Komödie mit niedrigem Budget, überzeugt IDEOCRAZY mit einigen gelungenen Special Effects und einer sympathischen Besetzung. Kein Meilenstein, aber mit einigen gehässigen kleinen Anspielungen auf die momentane kulturelle Entwicklung in den Medien, schafft er es, uns den Spiegel der Gesellschaft vorzuhalten. Denn sind wir mal ehrlich, es müssen keine 500 Jahre mehr vergehen, um nach der regierenden Blödheit zu suchen.



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INHALT

Joe Bowers ist nicht gerade der intelligenteste Zeitgenosse. Also lässt er sich bereitwillig zu einem Experiment überreden. Er und eine Prostituierte werden eingefroren - und vergessen. Erst 2505 werden sie wieder aufgeweckt - und sind plötzlich die intelligentesten Menschen. Denn mit der Menschheit ging es intellektuell nur noch bergab.
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