KRITIK

Ich bin Nummer 4

Ich bin Nummer 4 Michael Bay. Ein Name ist Programm. Denn wo Michael Bay drauf steht (wenn auch nur als Produzent) ist auch Michael Bay drin, das sollte man sich als Kinogänger vor Augen halten. So kracht es an jeder Ecke, da prügeln sich hübsche Menschen und nicht minder hübsche Außerirdische oder es wird auch mal ein ganzer Sportplatz in die Luft gejagt, was nicht eben leise passiert und den Gebrauch von Ohrenschützern im Kino rechtfertigen würde.

Zugunsten der ohrenbetäubenden Action und einer Liebesgeschichte, die sämtliche Twilight liebenden Teenagermädchen erfreuen dürfte, bleibt die eigentliche Geschichte und besonders die Logik auf der Strecke. Und Regisseur D. J. Caruso gibt sich auch leider keine große Mühe, die Logiklöcher zu kaschieren bzw. zu umschiffen. Zudem bedient er sich ganz ungeniert an vergangenen TV Erfolgen wie Dark Angel oder Smallvillle, poliert Altes auf recht banale Art auf neu und würzt es mit hübschen, aber wenig liebenswerten geschweige denn tiefgruendigen Charakteren.

Highlight des Filmes ist allein der Schauspieler Timothy Olyphant, der durch eine gewisse „Ich nehme das alles nicht so ernst“-Attituede in seinem Schauspiel zu gefallen weiß und sich dann auch auf eine Weise aus dem Staub macht, die es den Produzenten aller weiteren Teile unmöglich macht, ihn für eine Fortsetzung zu engagieren. Dass diesem Film so offensichtlich eine Fortsetzung folgt, ist ein weiterer Makel, denn viele Fragen bleiben schlichtweg unbeantwortet und lassen den Zuschauer mit einem Gefühl des gelangweilten Unverständnisses zurück.

Wer den Film aus irgendwelchen Gründen sehen muss oder will, sollte sich an Timothy Olyphant orientieren: Bitte diesen Film nicht zu ernst nehmen.

„Ich bin Nummer Vier“ ist ein unnötiger und misslungener Mix aus “Transformers“ und “Twilight“, voller Klischees und langweiliger Stereotypen, der mit brachialen Explosionen und Kämpfen von der nichtssagenden Story abzulenken versucht. Ein Flop!



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INHALT

Neun junge Aliens, äußerlich von Menschen nicht zu unterscheiden, sind vor außerirdischen Invasoren, die ihre ganze Spezies vernichtet haben, auf die Erde geflüchtet. Drei von ihnen fallen den Killern zum Opfer, doch der Nächste auf der Todesliste wird stärkeren Widerstand leisten. Nummer 4, alias John Smith, entdeckt auf der Highschool gerade die Liebe, aber auch seine Superkräfte. Als die außerirdischen Jäger ihn stellen, wächst John über sich hinaus und bekommt unerwartete Hilfe - aus der alten Heimat.
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Eure Kritiken zu Ich bin Nummer 4

  1. Amidala

    Ich fand den gut. Tolle Darsteller, spannende Geschichte.

  2. Maxiii__-

    ich fande den Film super und ich finde ihn besser als Twilight (die Schauspieler in Twilight sehen alle total Sorry scheiße aus)

  3. sabse

    Ich finde den Film auch total gut und hoffe das es noch einen 2. Teil geben wird, den es warscheinlich auch geben wird.

    Ich weis garnicht was manche an dem Film so übel finden, ich bereue es, dass ich nicht im Kino war.

    Schon allein die Schauspieler wie Alex Pettyfer (John) und Dianna Agron (Sarah) sind die totalen Hingucker.
    Ich hoffe nur das sie auch im 2. Teil noch mitspielen.

    Ich kann nur sagen es lohnt sich den Film gesehen zu haben und ich würde ihn weiterempfehlen.

    und auserdem muss ich Maxiii__- mit den Twilightschauspielern recht geben…

  4. Shimäre

    Ich habe schon echt schlechtere Filme gesehen und bin auf jeden Fall beim 2.Teil dabei.
    Gut gemachte Action, gutaussehende Schauspieler und keine Langeweile………….was will man mehr.

  5. Jakob4962

    Ich fand den film sehr sehr gut. Spannend. Also in meinen Augen kein Flop.

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