KRITIK

High Fidelity

High Fidelity Anfang 1996 kam bei uns ein Buch auf den Markt, das „man unbedingt gelesen“ haben mußte. Es war Nick Hornbys High Fidelity und handelt von einem Schallplattenfreak mit Sinnkrise. Kein geringerer als Ein Mann – ein Mord John Cusack sicherte sich blitzartig die Filmrechte und bringt nun 4 Jahre später unter der Regie von Stephen Frears (Hi-Low Country) diese lebensnahe Beichte in die Kinos. Oh nein, nicht schon wieder eine schwülstige Romanverfilmung werden jetzt vielleicht einige denken. Aber kein Grund zur Panik! Dieser Film ist verdammt nah am Buch und das Buch ist (wie ich finde) schon der Hammer (Kult!). Als Rob glänzt John Cusack mit der richtigen Mischung aus Unschuld und Charme. Wer ihn in Der Volltreffer mochte, wird ihn hier lieben. In den Nebenrollen als verlassene Ex-Freundinnen überzeugen so hervorragende Schauspielerinnen wie Lily Taylor und Catherine Zeta-Jones. Im großen und ganzen ist Stephen Frears eine mehr als sehenswerte, weil atmosphärisch dichte Komödie gelungen, die ganz von einem hervorragenden John Cusack getragen wird. Vielleicht werden sich sogar einige in Robs Best of five Listen wiederfinden? Daß die Musik natürlich aller erste Sahne ist, sei hier nur am Rande erwähnt. Unbedingt sehenswert! Christian Gertz



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INHALT

Rob Gordon hat ein Problem. "Von allen Menschen, die ich kenne, haben diejenigen am wenigsten Glück in der Liebe, denen Popmusik am meisten bedeutet. Ich weiß nicht, ob Popmusik der Auslöser dieses Unglücklichseins ist, aber ich weiß, dass sie schon länger traurige Songs hören als sie ein unglückliches Leben führen." Robs Schallplattenladen Championchip Vinyl läuft eher schlecht als recht. Seine Angestellten und Freunde, der schüchterne Dick und möchte-gern-Rockstar Barry nerven und seine Freundin Laura ist im Begriff aus der gemeinsamen Wohnung auszuziehen. Da hilft nur noch der Griff zum Kopfhörer und der Blick zurück in die eigene Vergangenheit. Oder besser noch: Gleich die Plattensammlung und das Leben neu sortieren.
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Eure Kritiken zu High Fidelity

  1. Eliza

    Nicht in meinen Top5Für Nicht-Musik-Kenner kann der Film in einigen Phasen echt anstrengend werden, aber ein brillianter John Cusack entschädigt so ziemlich für alles.

  2. Jini

    Buch war besser…aber wenn man das nicht als Vergleichsstab heranzieht, war der Film wirklich gut.

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