KRITIK

Guest House Paradiso

Guest House Paradiso Die in England populären Komiker Rik Mayall und Adrian Edmondson lassen in ihrer Komödie keine Zote aus und treiben alle bisher in Komödien gesehen Schlägereien, Gags und Peinlichkeiten auf eine bisher ungekannte Spitze. Allerdings ist dies keinesfalls lustig, nicht einmal albern, sondern einfach nur nervig. Hat man die ersten 20 Minuten des Films irgendwie überstanden, schaut man permanent auf die Uhr und fragt sich, wie man die restlichen 65 Minuten des Films überstehen soll. Dabei sind die Witze und Peinlichkeiten nicht nur flach und überzogen, sondern auch alt und wenig originell. Auch die wenigen Tricks sind schlecht gemacht und wirken so noch erbärmlicher, als es dem Film gut tun würde. Fazit: Wenn man es eben schafft, sollte man um diesen Film einen großen Bogen machen. Er bewegt sich zwischen „unnötig“ und „Zelluloidverschwendung“. Nicht anschauen! Unbedingt vermeiden! Jeder halbwegs klar denkende Cineast sollte schnell vergessen, dass es diesen Streifen überhaupt gibt. Carsten Jaehner



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INHALT

An der englischen Steilküste liegt das „Guest House Paradiso“, ein Schloß, dessen zwei Besitzer Richie und Eddie dieses Hotel am Rande des Bankrotts führen. Ihr psychotischer Kellner und der besoffene Koch sind keine Hilfe, und so ist das Etablissement alles andere als ein Paradies. Das Hotel taucht in keinem Führer auf, und selbst die Bauern im nächsten Dorf leugnen die Existenz des Hotels, das direkt neben einem Atomkraftwerk liegt und daher das billigste in England ist. Richie und Eddie haben nie Gäste, und wenn sich mal jemand in ihr Hotel verirrt, so schaffen sie es, diese in kürzester Zeit wieder zu vergraulen. Das Ehepaar Mr. und Mrs. Nice mietet sich samt der Kinder ein, um billige Ferien zu verbringen, die berühmte italienische Schauspielerin Gina Carbonara flieht vor ihrem Bräutigam, eine alte Jungfer verlebt ein paar nette Tage, und somit könnten die finanziellen Probleme gelöst sein. Wenn da nicht der versetzte Bräutigam der italienischen Schönheit und eine Ladung radioaktiv verseuchter Fische für das Abendessen wäre...
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