KRITIK

G.I. Joe – Geheimauftrag Cobra

G.I An die 150 Pferde sollen während der Dreharbeiten zu „Ben Hur“ den Tod im Dienste der Kunst gefunden haben, was heutzutage ja dann doch die Tierschutzorganisationen auf den Plan rufen würde. Mit Schadensbilanzen darf man sich indes ohne Bedenken schmücken, wenn es um Materialschlachten geht: 112 Autos sind beim Dreh von „G.I. Joe“ in die Luft geflogen, mehr, als beim bisherigen Schrottrekordhalter „Blues Brothers“. Wow! Die Abwrackprämie des Jahres geht also an den Regisseur Stephen Sommers, und hätte er zusätzlich zur großen Crash-Lust auch noch Spaß am Geschichtenerzählen gehabt, wer weiß, vielleicht wäre „G.I. Joe“ dann sogar ein guter Film geworden.

So aber sieht man der dünnen Gut-gegen-Böse-Story an, woraus sie gemacht ist: aus Plastik. Pate für die Elitesoldaten, die die Welt retten müssen, standen wie auch im Falle der „Transformers“ Spielzeugfiguren aus dem Hause Hasbro. Wesentlich lebendiger agieren auch eigentlich gute Schauspieler wie Christopher Ecclestone oder Sienna Miller hier nicht in ihrem Kampf gegen Sprengsätze mit „Nano-Milben“ (!), die den Eiffelturm auffressen. Über den trommelnden Militarismus des Films könnte man ja noch hinwegsehen, über die bleierne Langeweile, die er verursacht, allerdings nicht.



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INHALT

Unterstützt von seiner rechten Hand `The Baroness` plant Waffenmagnat McCullen mit Hilfe einer brandneuen Technologie und einer genetisch manipulierten Armee, die Weltherrschaft zu übernehmen. Bei einem Überfall auf einen Militärkonvoi bringt er vier Sprengköpfe in seine Gewalt, die er selbst davor der Army verkauft hat. Die Soldaten Duke und Ripcord überleben den Angriff und werden in die von General Hawk geführte Eliteeinheit G.I. Joe aufgenommen, die die Sprengköpfe wieder sicherstellen will. Duke bringt sie auf die richtige Fährte, der in der Baroness seine ehemalige Freundin Anna wiedererkennt.
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Eure Kritiken zu G.I. Joe – Geheimauftrag Cobra

  1. WesternGirl

    Der Film wird meines erachtens unterschätzt. Selten hat man so unterhaltsame und auch überspitzt nachvollziehbare Action gesehen wie bei Stepehen Sommers, der schon so hervorragende Unterhaltungsfilme wie „Die Mumie“ abgelegt hat. Ich habe mich super amüsiert.

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