KRITIK

Forbidden Kingdom

Forbidden Kingdom Es beginnt mit einer Stab-Übergabe: Der junge Jason, der ein ausgeprägtes Faible für Kung-Fu-Filme pflegt, entdeckt bei einem Pfandleiher in Bostons Chinatown einen sagenumwobenen Kampfstecken. Kurz darauf fällt er, gejagt von ein paar Halbstarken, vom Dach – und wacht, den Stab in der Hand, im China einer grauen Vorzeit auf.

Man kann Rob Minkoffs Inszenierung schon zu diesem Zeitpunkt nicht vorwerfen, dass sie sich mit Nebensächlichkeiten wie Plausibilität oder Charakterzeichnung aufhielte, nein, hier geht es handkantenfest zur Sache, und dergestalt läuft die Geschichte auch weiter: Jason trifft auf einen sympathischen Suffkopp namens Lu Yan, der nebenbei auch Kung-Fu-Meister ist und von Jackie Chan mit der erwartbaren Quirligkeit gegeben wird. Von ihm erfährt der Teenie, was es mit seinem Zauberstab auf sich hat: Einst gehörte das gute Stück dem Affenkönig, der sich vom brutalen Jade Warlord übertölpeln ließ und zu Stein erstarrte. Um den Affenkönig aus seiner Schockstarre zu befreien und die Tyrannei des Warlords zu beenden, machen sich Jason und Lu Yan auf den Weg zu dessen Palast, wobei sich bald noch eine junge Kämpferin und ein stummer Mönch anschließen, der von Jet Li gespielt wird.

Der einzige Clou in „Forbidden Kingdom“, der sich wie in einem Trödelladen an allen möglichen Martial-Arts-Klassikern bedient, ist das Zusammentreffen der Kampfsport-Ikonen Chan und Li. Was freilich auch nicht viel mehr Schauwerte bietet als eine gute „Karate Kid“-Folge.



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INHALT

Der amerikanische Teenager Jason ist Kung-Fu-Fan und hat eine besondere Vorliebe für die chinesische Kultur. Als er in einem Pfandhaus den Kampfstab des legendären Affenkönigs entdeckt, wird er unvermittelt ins alte China geschleudert. Bevor er begreift, wie ihm geschieht, steckt er mitten in einem sagenumwobenen Kampf. Schnell stellt sich heraus, dass nur Jason den Affenkönig von seinem Fluch erlösen kann, indem er ihm den Stab bringt.
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