KRITIK

Flutsch und weg

Flutsch und weg Roddy St. James, eine Hausmaus aus den besten Londoner Kreisen, führt einLeben im goldenen Käfig. Wie leer sein Leben aber ist, begreift der verzärtelte Schnösel erst, als während der Abwesenheit seiner Besitzer die ungehobelte Kanalratte Sid in sein Refugium platzt und das Kommando übernimmt.

Gentlemouse Roddy versucht dem Eindringling das Klo als Whirpool zu verkaufen, wird aber selbst heruntergespült und landet in der Kanalisation, wo ihn ein Miniatur-London nebst Tower-Bridge erwartet.

Auf der verzweifelten Suche nach einer Rückreisemöglichkeit lernt er die sexy Draufgänger-Rättin Rita (Foto) kennen und wird in Querelen mit dem Krötenkönig der Unterwelt verwickelt.

Schon auf den ersten Blick unterscheidet sich „Flushed Away“, wie diese Komödie im Original heißt, vom Gros der grunzfidelen Tiertrickfilme. Schließlich stammen die Figuren aus der britischen Aardman-Animations-Werkstatt, die auch das Knet-Chaoten-Duo „Wallace und Gromit“ hervorgebracht hat. Die Ästhetik bleibt unverwechselbar, obschon die englischen Detail-Handwerker bei dieser Koproduktion mit den amerikanischen DreamWorks-Studios auf Plastilin-Stop-Motion verzichten und ihr Ratten-Rennen im Rechner erstehen lassen.

Charmant ist die anspielungsreiche Geschichte allemal, auch durchdrungen vom anarchischen Aardman-Humor: Wenn etwa ein Spielzeugsoldat die sofortige Herausgabe aller Massenvernichtungswaffen fordert …



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INHALT

Der versnobte Roddy aus dem Londoner Nobelviertel Kensington hat alles, wovon jedes High Society-Mitglied träumt. Doch als das Spülbecken einen ebenso ungebetenen wie unflätigen Gast ausspuckt, findet das idyllische Luxusleben ein jähes Ende und ehe er sich versieht, wirbelt Roddy mit der WC-Spülung in ein ebenso pitschnasses Universum unter den Straßen Londons, wo es ein machtgieriger Unterweltboss auf Roddy und seine neue Freundin Rita abgesehen hat.
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