KRITIK

Fluch – The Grudge 2, Der

Fluch - The Grudge 2, Der Der Horrorgenre lebt von Untoten aller Art – aber es sollte nicht unbedingt die Geschichte eines Gruselfilms sein, die nach Verwesung riecht. Vor sechs Jahren hat der japanische Regisseur Takashi Shimizu mit dem minimalistischen Psycho-Schocker „Ju-On“ seine Landsleute entzückt, einer Tokioter Spukhaus-Story, die es in ihrer Effektsicherheit mit Klassikern wie „Bis das Blut gefriert“ aufnehmen konnte – und einen Fan-Rausch entfachte sowie Nachfolge-Filme inspirierte.

Schon unverständlich, weshalb Shimizu einwilligte, das amerikanische Remake dieses Erfolgs zu inszenieren, selbst wenn die Weichspüler-Variante mit Sarah Michelle Gellar in der Hauptrolle an der US-Kasse reüssierte. Jedenfalls erweist er sich keinen Gefallen damit, auch noch einen zweiten Teil für den Hollywood-Markt zu liefern.

Wieder dreht sich alles um die Tokioter Herberge mit dunkler Vergangenheit, wobei drei Episoden leidlich verschränkt parallel erzählt werden. In einer davon reicht Sarah Michelle Gellar den Stab weiter, in einer anderen wird der Wandschrank-Grusel bemüht, zudem sprießen sehr oft Haare aus dem Abfluss – leidlich spannend, gerade für Genre-Freunde.



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INHALT

Als die junge Aubrey erfährt, dass ihre Schwester Karen in einem Krankenhaus in Japan liegt und gegen sie wegen des Feuertodes ihres Freundes ermittelt wird, reist sie umgehend nach Tokio. Schon bald wird auch sie von einer bösen Macht bedroht. Die Studentin Allison und der um seine tote Mutter trauernde Jake werden ebenfalls in die mysteriösen Ereignisse hineingezogen.
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