KRITIK

Final Destination 4

Final Destination 4 Zum vierten Mal schon holt sich Gevatter Tod, was ihm zusteht, und das sind in der Mythologie dieser metzelfreudigen Horrorfilm-Reihe jene Teens, die sich ihrer „finalen Bestimmung“ bereits einmal entziehen konnten. Waren in den bisherigen Teilen Flugzeuge oder Jahrmärkte Aktionsräume des Sensenmanns, ist es diesmal ein Autorennen.

Wieder erlebt einer der Jugendlichen (muss man sich nicht merken: Bobby Campo) den apokalyptischen Unfall, der sich dort ereignen wird, in einer horriblen Vision vorweg und kann seine Freunde warnen. Doch der Tod wird sie sich (fast) alle holen, wie gehabt. Und nur darum geht es ja in der „Final Destination“-Serie: um die „originelle“ Mechanik jener Kettenreaktionen, die zum Ableben der Figuren führen. Alle Kreativität der Macher (Regie: David R. Ellis) floss nicht etwa in erträgliche Dialoge, sondern in das Ausschmücken der letalen Unfälle: Eine Schwimmbad-Pumpe wird zur Menschen-Mangel, ein Kino zur Feuerfalle (wer „Inglourious Basterds“ gesehen hat, darf sich wundern). Das alles ist natürlich ebenso erwartbar wie müde als Stangenware abzuhaken.

Wie der glänzende Start am US Boxoffice beweist, haben die Kids längst nicht genug vom Kick, dem Tod in seiner ganzen Kreativität zuzusehen. Hier läuft das Ganze auch noch in 3D, was Splatterfilm-Aficionados natürlich einen Mehrwert verspricht: Denn jetzt fliegen ihnen die abgehackten Arme und Köpfe direkt ins Gesicht! Da darf man zurecht die Frage stellen: Wo bleibt die Final Destination für das Franchise?



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INHALT

Als der junge Nick bei einem Speedway-Rennen die spontane Vision von einer unmittelbar bevorstehenden Kollisions-Katastrophe hat, rettet seine Warnung einigen Freunden und Fremden unter den Zuschauern das Leben. Doch bald müssen Nick und Freundin Lori feststellen, dass sich der Tod langfristig nicht stören lässt und die Glücklichen, die ihm entkommen sind, mit gnadenloser Konsequenz und Kreativität zu sich holt. Um den Tod zu überlisten, müssen die Kids seine Pläne durchschauen, ihm stets einen Schritt voraus sein.
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Eure Kritiken zu Final Destination 4

  1. Dragomir

    FD 4 rockt! Nicht verpassen!

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