KRITIK

Ein todsicheres Geschäft

Ein todsicheres Geschäft Schwarzer Humor aus Deutschland – ob das gut geht? Es geht!
Regisseur M. X. Oberg wurde tatsächlich von einem Bekannten, der Bestatter werden wollte, zu dieser Geschichte inspiriert. Er hält das Tempo dieser untypisch deutschen Komödie stets so ruhig, dass dem Kinobesucher genug Zeit bleibt, sich mit den skurilen Protagonisten, allen voran der hervorragend besetzte Thomas Schmauser als Hugo, auseinander zu setzen. Vielleicht ist dies der einzige Punkt, dem man der Komödie vorwerfen kann. Die Gags werden sehr sachte aufgebaut, um eine ganz spezielle Stimmung aufzubauen. So etwas hat es im deutschen Kino noch nicht gegeben. Und nicht nur dafür gebührt dem Regie-Neuling Oberg ein großes Lob. Christian Gertz



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INHALT

Nichts ist im Leben sicherer als der Tod. Und mit diesem möchte der schüchterne Hugo gerne sein Geld verdienen.
Hugo ist Leichenbestatter und wirklich gut in seinem Job. Seine Leidenschaft gehört den Leichen. "Respekt und Pietät für die Toten" lautet sein Credo. Und sehr viele "tote Menschen" scheint es in einem verschlafenen Nest an der walisischen Küste tatsächlich zu geben. Aberystwyth hat den größten Rentneranteil pro Fläche in ganz Europa. Kein Wunder also, dass es den etwas naiven Milchbubi auf die Insel zieht.
Doch der Sprung in die Selbständigkeit ist hart und Konkurrenz sieht man gar nicht gern. Als sich ihm schließlich mit einem frei werdenden Blumenladen eine Chance bietet, ergreift er sie im Handumdrehen. Anfänglich zwar noch etwas unbeholfen, bekommt er ziemlich schnell große Unterstützung: Der mysteriöse Jazzklarinettist Jim Lagota hilft mit Geld und guten Worten. Und Jim ist eine weitaus größere Hilfe als man erwarten kann, wie sich später herausstellt.
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Eure Kritiken zu Ein todsicheres Geschäft

  1. Petunia

    CoolAlso ich fand den Film echt abgefahren. Manchmal wußte man zwar nicht, was das alles sollte, aber cool wars allemal.

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