KRITIK

Der die Tollkirsche ausgräbt

Der die Tollkirsche ausgräbt



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Sommer 1918. Im feudalen Haus einer kaisertreuen, durch den Krieg verarmten Familie, wollen der naive, standesstolze Vater und die zwielichtige, berechnende und zudem der Hexenkunst zugetane Mutter ihre Tochter Cecilie dem reichen, aber ungeliebten Alfred zur Frau geben. Cecilie wehrt sich eher moderat gegen die Vermählung und lässt den Dingen schicksalsergeben ihren Lauf, bis am Tag der Hochzeit etwas Seltsames geschieht: In einem Erdloch im Garten entdeckt man eine mysteriöse Mumie. Als man diese „auswickelt“, entsteigt dem Kokon ein junger Mann – ein Zeitreisender aus der Moderne des ausgehenden 20. Jahrhunderts, ganz im Punk-Outfit, der mit der „historischen“ Familie indes kaum zu kommunizieren weiß: Der Punk spricht, aber die Familie, ganz in ihrer stummen Welt gefangen, weiß damit nichts anzufangen. Cecilie indes ist fasziniert und verliebt sich umgehend. Nun erst wird sie aktiv und beschwört des nachts geheime Magie, um einen Tollkirschentrank zu kreieren, mit dem sie den Besucher aus der Zukunft an sich binden will.
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