KRITIK

Cube

Cube Als Beitrag des Berliner Filmfestivals lief der kanadische Science-Fiction Thriller „Cube“ schon 1998 in Deutschland. Zugegeben, Storyboard-Zeichner Vincenzo Natalie („Johnny Mnemonic“) gelingt es, trotz eines Budgets von „nur“ 300.000 Dollar, mit seinem Erstling ein beklemmendes, perfides Szenario aufzubauen. Doch die Story verliert sich in seiner Konsequenz. Ich habe die letzte Stunde des Films nur gesehen, weil ich wissen wollte, wie es ausgeht, was der ganze Kram soll – aber selbst das erfährt der Zuschauer nicht. Die Mathematikstudentin Leaven, die das Rätsel des Labyrinths löst, wird kurz vor dem Ausgang von einem durchgedrehten Gefangenen umgebracht und der letzte Überlebende geht nur in Richtung eines weißen Lichts….



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INHALT

Normalerweise sollte man zunächst ausführlich den Inhalt eines Films nacherzählen. Das dauert aber in diesem Falle nicht so lange: Eine Gruppe von 6 voneinander unabhängigen Personen findet sich zu Anfang des Films in einem großen Würfel wieder an den wiederum andere Würfel/Kammern mit 6 Ein- und Ausgängen grenzen. Sie bewegen sich durch ein großes Labyrinth von Kammern und in einigen sind Fallen enthalten, was dazu führt das ab und zu die Zahl der Protagonisten dezimiert wird.
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Eure Kritiken zu Cube

  1. Eliza

    Einfach nur bescheuertCube gehört zu der Kategorie Film, die man sich auf jeden Fall sparen sollte.

  2. Jini

    War irgendwie spannend…aber dann kam kein Fazit. Und das hat mich genervt.

  3. Twickers

    klaustrophobische SozialstudieEine fremde Umgebung bedeutet immer Streß, aber wenn die Umgebung sich auf wenige Quadratmeter beschränkt und tödliche Fallen birgt, wird sie zum Alptraum. Relativ billig produziert bleibt der Film am Herzen der Story – ein Set, sechs Menschen, sechs Hintergründe, sechs Persönlichkeiten und kein Motiv. Menschen sind Sinnsucher und die Abgründe sind tief, wenn dieser komplett unauffindbar bleibt. Hier bleibt sich der Film treu und wirft den Zuschauer mit den Protagonisten in einen Topf – purer Horror, kein Entkommen in eine zufriedenstellende Lösung.

    Ein Manko für die einen, ein Pluspunkt für die anderen. Diese sollte durch die Fortsetzungen aufgehoben werden, was leider nur zu einer Entmystifizierung des Würfels als Selbstzweck führte. Aber bei diesem Film bekommt jeder, was er reinsteckt. Manche ein nettes Horrorfest und einen kurzweiligen Spaß mit „sechs kleinen Negerlein“ (seit Hellraiser verspricht die Form uns so etwas ja) und andere beginnen ihre eigene Sinnsuche mit einem Blick in den inneren Würfel ihrer selbst. „Warum grade ich?“

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