KRITIK

Crime is King

Crime is King Das Beste gleich vorweg: Kevin Costner ist nicht wiederzuerkennen und überzeugt als wirklich cooles Elvis-Arschloch. Der Zuschauer sitzt von Beginn an in seinem gemütlichen Kinosessel und zweifelt, ob das denn wirklich wahr sein kann. Aber es ist wahr.
Dieser Film ist weder künstlerisch wertvoll, noch intellektuell anspruchsvoll, dieser Film hat keine liebreizenden Hauptdarsteller oder einfach nur nette Menschen, nicht mal eine wirklich gute Story. Es wimmelt nur so von gewaltbereiten Szenen, blutigen Leichen, fiesen Typen, hammerharter Gewalt und bösen Gags. Es gibt nicht viele Filme, die so schlechte Kritiken bekommen, denen man aber trotzdem noch etwas Gutes abgewinnen kann.
Der Film von Regiedebütant Demian Lichtenstein ist ein total chaotischer Genre-Mix aus Roadmovie, schwarzer Komödie, Killerthriller oder Actionreißer, der sich gerne und oft von Quentin Tarantino inspirieren lässt, aber natürlich bei sämtlichen Filmkritikern auf Missbilligung trifft. Ausgestattet mit Elvis-Mythos und Westernstimmung, ein paar ästhetischen Bildern und einer Prise Sentimentalität ist dieses Filmwerk nichts für zarte Gemüter, sondern einfach nur saucool…Elvis meets „Natural Born Killers“. Hat was! Julia Berding



Ähnliche Beiträge:

INHALT

Elviswochen in Las Vegas. Thomas Murphy, überzeugt unehelicher Sohn des Kings zu sein, verbündet sich mit seinem Ex-Zellengenossen Michael Zane. Als Elvis-Imitatoren verkleidet überfallen die beiden mit drei weiteren Kumpanen nebst Maschinengewehren ein Casino. Nach erfolgreichem und sehr blutigem Beutezug ist Murphy jedoch keineswegs bereit die immerhin 3,2 Mio. US-Dollar zu teilen und schießt die Komplizen nieder. Nur Michael überlebt und kann sich mit dem Geld aus dem Staub machen.
Allerdings hat er gleich drei Probleme mit im Gepäck: Kellnerin Cybill klebt nach einer gemeinsamen Liebesnacht wie eine Klette an ihm, ein wütender und Leichen-pflasterten-seinen-Weg Murphy verfolgt ihn und schließlich sind da noch die US-Marshals, die hinter beiden her sind. Es beginnt eine blutige Hetzjagd, quer durch die Staaten...
Dieser Beitrag wurde unter Kritik abgelegt und mit , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Eure Kritiken zu Crime is King

  1. Erik

    Ein Flop!!!Um Gottes Willen, was fuer ein Flop. Hatte so viel erwartet und dann das! Krude Action, gewaltverherrlichende Massaker und duemmliche Dialoge. No, no, no

Kritik schreiben

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*