KRITIK

Confession of Pain

Confession of Pain Für Andrew Lau und Alan Mak dürfte es mittlerweile sehr schwer sein, sich aus ihren Fängen ihrer furiosen INFERNAL AFFIARS Trilogie zu befreien. Immerhin wurde Hollywood auf die Werke der beiden Filmemacher aufmerksam. Und Erfolg findet viele Nachahmer. Jetzt scheint es eine ganze Flut von Remakes zu geben.

CONFESSIONS OF PAIN ist der nächste Schritt im Schaffensprozess der beiden. Die Cops Bong und Lau haben einiges zusammen durchgestanden. Als jedoch eines Nachts Bongs Fau mit aufgeschnittenen Pulsadern im Sterben liegt, quittiert Bong seinen Dienst und verliert den Glauben an seinen Beruf. Als alkoholabhängiger Privatdetektiv kämpft er sich durch den Tag, bis eines Tages sein alter Freund Lau auftaucht und bei einem sehr persönlichen Fall Hilfe benötigt.

CONFESSIONS wirkt sehr viel komplexer und noch mehr auf innere Spannung angelegt als seine Vorgängerwerke. Überhaupt lässt er sich nicht mehr wirklich mit den früheren Filmen des Duos vergleichen. Gefilmt in einem Stil, der dem Film Noir schon wirklich sehr Nahe kommt, überzeugt er mit einer wundervollen Kameraästhetik, für den er mit dem Hong Kong Filmaward ausgezeichnet wurde. Es bleibt anzumerken, dass William Monahan an einer US-Adaption des Skripts arbeitet, der wiederum mit Leonardo DiCaprio in der Hauptrolle verfilmt werden soll. Die Vorlage kann man zumindest schon einmal als wirklich gelungen bezeichnen und dürfte auch Fans des anspruchsvollen Dramas begeistern.



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INHALT

Die beiden Cops Bong sowie sein älterer und vorgesetzter Kollege Lau Ching-Hei harmonieren nicht nur im Dienst, sondern auch privat als beste Freunde. An einem verhängnisvollen Abend zur Weihnachtszeit stellen die beiden einen brutalen Mörder und Vergewaltiger. Doch als Bong von der Arbeit nach Hause kommt, entdeckt er seine Frau Rachel (Emme Wong) mit aufgeschnittenen Pulsadern im Bett liegend. Zudem muss Bong im Nachhinein noch erfahren, dass seine Ehefrau schwanger war.

Drei Jahre später: Bong hat den Dienst quittiert, ist dem Alkohol verfallen, hat eine lockere Affäre mit dem Bier-Promotion-Girl Feng, die er für den Sex allerdings bezahlt, und schlägt sich als Privatdetektiv mehr schlecht als recht durchs Leben. Hei ist nach wie vor sein bester Freund, noch bei der Polizei tätig und seit kurzem mit der schönen Susan verheiratet. Eines Nachts stiehlt er sich aus dem Haus und ermordet gemeinsam mit zwei Kriminellen seinen schwerreichen Schwiegervater und dessen Butler. Als die Leichen der beiden Kriminellen bald gefunden werden, ist für Heis Kollegen der Fall gelöst: Die Raubmörder sind sich offensichtlich beim Streit über die Beute in die Quere gekommen.

Doch Susan kann sich nicht erklären, warum zwei ihrem Vater unbekannte Kriminelle von dem in dessen perfekt gesichertes Haus gelassen wurden und bittet Bong, in dem Fall Ermittlungen zu übernehmen. Der wird zudem von Hei noch gebeten, ein Auge auf seine Frau zu haben, da diese glaubt, ein Stalker stelle ihr nach. Und für Fei selbst spitzt sich die Lage auch schnell zu: Sein Freund ahnt zwar nicht das Entfernteste von seiner Mordbeteiligung, aber ein anonymer Anrufer…
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