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Feb 2013
15
„Celeste and Jesse“ von Lee Toland Krieger

Szene aus dem Film Celeste und JesseRashida Jones ist die Tochter von Musikerlegende Quincy Jones, eine der schönsten und witzigsten Frauen des US-Fernsehens (siehe die Sitcom „Parks & Recreation“) und offenbar auch als Autorin begabt: Zusammen mit ihrem Ex-Freund Will McCormack schrieb sie diesen Film, der zwar so tun will, als sei er das genaue Gegenteil einer Romantik-Komödie, letztlich aber trotzdem genau so eine ist. Deswegen startete sie auch am Valentinstag!

Die hippe Trendforscherin Celeste (Jones) hat sich vom schluffigen Jesse (Andy Samberg aus „Der Chaos-Dad“) zwar schon längst getrennt, doch gemeinsam spielen sie immer noch „beste Freunde“, sehr zur Irritation ihres Freundeskreises, zu dem auch Elijah „Frodo“ Wood als schwuler Kumpel gehört. Das Spiel dieser „vernünftigen Trennung“ geht so lange gut, wie keine neuen ernsten Liebschaften am Horizont auftauchen. Dann aber verliebt sich Jesse in eine junge Veganerin, die sogar schwanger wird – und plötzlich merkt Celeste, dass sie mit der Trennung doch nicht so gut klarkommt wie gedacht. Muss sie ihr Verständnis von Liebe als Lifestyle-Accessoire vielleicht doch überdenken?

Altbekanntes wird hier mit cleveren Dialogen, guten Gags und sympathischen Darstellern neu serviert, Regisseur Lee Toland Krieger kleidet das Ergebnis in verwaschene Indie-Optik mit trendigem Pop-Soundtrack. Das macht sehr viel Spaß, auch wenn sich neue Erkenntnisse definitiv nicht einstellen.

  



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