KRITIK

Brief für den König, Der

Brief für den König, Der Ein blonder Recke auf abenteuerlicher Mission, tief im erfundenen Mittelalter, mit magischem Ring und Schwert in der Hand. Was wie ein Abklatsch der epochalen „Herr der Ringe“-Trilogie und des weniger epochalen „Narnia“-Kosmos klingt, muss schon gleich nach den ersten Filmminuten um ein paar Nummern zurechtgestutzt werden: „Der Brief für den König“, Verfilmung eines niederländischen Erfolgsbuches, kommt in der Regie des 70-jährigen Pieter Verhoeff im Vergleich mit gängigen Fantasy-Großproduktionen weitaus bedächtiger daher.

Die Kulissen sehen nach Kulissen aus, blutige Action und Computertricks fehlen: Diese Fantasy ist betont kindgerecht. Tiuri, so heißt der wackre Jüngling mit der Wallemähne, pfeift auf seine Beförderung vom Schildknappen zum Rittersmann, weil er entgegen der Prüfungsordnung einem Sterbenden hilft. Für diesen, und im Auftrag eines weiteren Ritters, soll er den Titel-Brief zum König bringen. Das läuft in der bewährten Bewährungsdramaturgie mittelalterlicher Epik ab, ein paar softe Kämpfe, ein treuer Kumpel und ein zartes Burgfräulein inklusive.

Weil auch Deutsche koproduzierten, tauchen Lars Rudolph und Uwe Ochsenknecht als Fieslinge auf. Man kann befürchten, dass diese weitgehend magie- und monsterfreie Mythenmischung für heutige junge Zuschauer zu unflott abläuft, irgendwie grundsympathisch bleibt sie doch.



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INHALT

Knappe Tiuri verlässt wegen eines Hilferufs seinen Wachposten. Doch er kann nichts mehr tun: Ein Ritter liegt im Sterben und gibt ihm den Auftrag, einen geheimen Brief dem König des Nachbarlandes zu überbringen. Keine einfache Mission für den jungen Mann, muss er doch an den Roten Reitern und deren teuflischen Anführer Slupor vorbei.
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