KRITIK

Bridget Jones – Schokolade zum Frühstück

Bridget Jones – Schokolade zum Frühstück Bridget Jones erblickte das Licht der Welt zuerst als Kolumne in einer britischen Tageszeitung (1995) später als Roman („Schokolade zum Frühstück“, 1996) – beides von der Journalistin Helen Fielding verfasst. Die Geschichte von der symphatischen Titelheldin mit sämtlichen modernen Lebens- und Liebesproblemen scheint den Nerv vieler Frauen in aller Welt getroffen zu haben, denn das Buch verkaufte sich über vier Millionen mal. In Sharon Maguires Bestseller-Verfilmung hat es nun Renée Zellweger in der Rolle der Bridget Jones als stadtneurotischer Single nicht leicht. Sie stolpert in ihrem chaotischen Leben so ziemlich in jedes Fettnäpfchen, das frau sich vorstellen kann. Die Komödie aus dem Hause Working Title („Vier Hochzeiten und ein Todesfall“) überzeugt dabei vor allem durch die hervorragende Besetzung, denn Renée Zellweger brilliert als frustrierter Großstadt-Single, die sich keineswegs scheut, in furchtbarer Kostümierung und mit ein paar angefutterten Kilos auf den Hüften (nach Hollywood-Maßstäben!!) vor die Kamera zu treten. Auch Hugh Grant, der als schmalziger Kotzbrocken und Chef Bridgets eine andere schauspielerische Seite zeigen kann, präsentiert sich gekonnt selbstironisch, spielte er doch bisher eher den liebenswerten Bubi von nebenan (Notting Hill, Mickey Blue Eyes). Allerdings erreichen die Alltagsrückschläge der Bridget Jones zum Teil solche Slapstick-Ausmaße, dass der amüsierte Zuschauer manchmal den Zugang verliert. Trotzdem macht es Spaß die nur allzu bekannten kleinen und großen – weiblichen – Katastrophen mitzuerleben und sich selbst darin wiederzufinden … oder auch nicht… Julia Berding



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INHALT

Nicht sie hat ihr Leben im Griff, sondern das Leben sie: Bridget Jones. Anfang dreißig, ein paar Pfund zu viel, Unmengen von Zigaretten und Alkohol, dafür aber kein Mann in Sicht - sehr zum Leidwesen von Bridgets Mutter, die immer wieder Verkupplungsversuche startet. Bei einem dieser Versuche wird Bridget der versnobte Anwalt Mark Darcy vorgestellt, der sich allerdings nach wenigen Worten als scheinbarer Anti-Traummann entpuppt. Frustriert beschließt Bridget, fortan ihr Leben in den Griff zu bekommen und endlich ihre Neujahrsvorsätze umzusetzen: Antizellulitisdiät halten, in Tagebucheinträgen den Frust loswerden, Videorecorder programmieren lernen und Mann fürs Leben finden. Als möglicher Kandidat für letzteres scheint Bridgets selbstverliebter Chef Daniel Cleaver geeignet – gutaussehend, charmant, aber (leider) ein Weiberheld. Nichtsdestotrotz lässt sich Bridget wider besseren Wissens auf eine Affäre mit ihm ein und schwebt auf Wolke sieben – bis das vorhersehbare Unheil seinen Lauf nimmt, Daniel betrügt sie mit einer anderen. Ausgerechnet in dem scheinbar unhöflichen und uninteressanten Mark Darcy findet Bridget zeitweiligen Trost und Mark kann endlich sein zweites Gesicht zeigen...
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Eure Kritiken zu Bridget Jones – Schokolade zum Frühstück

  1. Kalle

    Dieser Mops nervt…Ich kenn das Buch nicht und war von dem Film echt enttäuscht. Irgendwann, wenn die irgendwie sympathische Renee zum x-ten Mal ins Fettnäpfchen tritt, nervt der Film nur noch.

  2. Jini

    Film und Buch sehr gutIch fand Reneé als Bridget optimal. Einfach nett und unterhaltsam.

  3. Jenny

    Das Buch war klasse…und der Film ist mit Reneé Zellweger optimal besetzt. Doch das alleine reicht leider nicht. Die Story wirkt holprig und zerfahren. Es gibt lediglich einige schöne Momente (mit High Grant als fiesen Macho). Alles in allem reicht dies aber nicht.

  4. Jens

    Das Buch war toll…aber der Film! Die Hauptfigur ist zwar mit Reneé Zellweger sehr gut besetzt, aber sie allein kann die Romanverfilmung auch nicht aus dem Feuer reißen.. Sehr gut war noch der gegen den Strich besetzte Hugh Grant als Macho, aber das war´s auch schon. Regie, Story und Umsetzung sind stark verbesserungswürdig…

  5. miss peggy

    n… ist einfach guttoller film; immer wieder! wenn man dann morgens mal wieder in ein herzhaftes brötchen mit köstlicher schoko-crème beißt, dann lohnt sich jede fastenkur!

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