KRITIK

Botero – Geboren in Medellin

Botero - Geboren in Medellin Eine filmische Verbeugung vor einem großen Künstler. Peter Schamoni lässt Fernando Botero zu Wort kommen. Der in Kolumbien geborene Maler und Bildhauer ist berüchtigt für seine überdimensionierten, korpulenten Frauenkörper. Und wo diese überall zu bewundern sind, wird bereits in den ersten Minuten deutlich. London, Barcelona, Bogota. Der Künstler selbst kommentiert seine Ästhetik mit den Worten, er habe etwas poetisch Ungewöhnliches schaffen wollen. Weitere Erklärungen zu seinen Werken gibt es leider nicht. Unzählige Bilder und Skulpturen werden vorgestellt. Dokumentarfilmmaterial aus den Jahren 1969 bis 2004 wird mit aktuellen Aufnahmen aufwändig montiert.

Unsichtbar und lautlos begleitet Schamoni den Pazifisten zu Ausstellungen und Retrospektiven rund um den Globus. Eine Dokumentation, synchronisiert mit der sonoren Stimme von Mario Adorf, die eher ein Werbefilm als eine kritische Auseinandersetzung ist. Lehrreich ist sie aber dennoch.



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INHALT

Fernando Botero wird in bescheidenen Verhältnissen in Medellin geboren. Mit zwölf Jahren begann er zu malen, mit 16 beteiligte er sich an einer Ausstellung in seiner Heimatstadt. In New York erhielt die Karriere des Malers und Bildhauers in der Hochzeit der abstrakten Kunst einen Dämpfer, aber dann eroberte er die Kunstszene Europas mit seiner ausgefallenen Ästhetik, die das Voluminöse zur Schönheit erhebt und auch aktuelle Geschehnisse in seinem Werk verarbeitet.
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