KRITIK

Born to fight

Born to fight Der Titel dieses thailändischen Martial-Arts-Spektakels sagt alles. Er klingt nach Videothekenramsch, könnte auch mit „Eins auf die Schnauze“ eingedeutscht werden und fasst die gesamte Handlung zusammen.

Das körperbetonte Krawallero-Werk, das im Zuge von asiatischen Faustfilm-Erfolgen wie „Ong Bak“ und „Revenge of the Warrior“ in die Kinos geschoben wird, erzählt vom Polizisten Daew, der seinen Partner im Kampf gegen den Drogenbaron General Yang verliert. Daew quittiert den Dienst und schließt sich einer wohltätigen Sportlerorganisation an, die bei den Bewohnern einfacher Dörfer auftritt. Doch eine Guerillatruppe nimmt das Dorf als Geisel und will mit Ballerei und Mordsgebrüll ausgerechnet General Yang freipressen. Das kann Daew nicht hinnehmen, weswegen er die Bösewichte alle verdreschen muss, wobei ihm die Sportler und endlich auch die Dörfler helfen. Im nicht enden wollenden Finale haben dann die Maschinengewehre das Wort.

Auf Filmfestivals sind immer wieder mal thailändische Kuriositäten zu bestaunen, man weiß daher, dass es in dem kleinen Land schrecklich brutal zugehen muss und die Menschen jeden Alters und Geschlechts sich immer grundlos und feste auf den Kopf schlagen. Dass in Thailand auch die gesamte Weltproduktion an Großkaliber-Munition gehortet wird, das wusste man noch nicht, aber dieser furchtbare, entsetzliche Film lehrt es uns.



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INHALT

Kriegsveteran Daew begleitet eine Gruppe Sportler zu einer Wohltätigkeits-Veranstaltung in ein Dorf, wo Geschenke an die Bewohner ausgegeben werden. Da fällt eine Miliz ein, tötet etliche Menschen und nimmt die restlichen gefangen. Daew besinnt sich auf seine Ausbildung und startet zum Gegenangriff. Bald bekommt er Unterstützung von einer Hand voll mutiger Bewohner und einigen Athleten.
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Eure Kritiken zu Born to fight

  1. Phil

    Als kleine Kinder mit in die Kampfhandlungen involviert werden, war Feierabend. Und da hatte schon in die Elektro-Musik ziemlich genervt. Der Film knan nie und nimmer mit den Vorgängern „Ong Bak“ und Co. mithalten.

  2. A_Cloud

    Asolut hirntote Actionorgie, völlig handlungsfrei, aber dafür auf die Kacke hauend wie selten zuvor. Reicht meiner Meinung nach nicht an den genialen TOM YUM-GOONG heran, ist aber dank des Verzichts auf auf irgendwelche sinnvolle Rahmenhandlung ein wenig unterhaltsamer als ONG-BAK.

  3. Schmackofatz

    Totale Granate, die die besten Actionszenen seit Jahren und den schwachsinnigsten Rest ever zu bieten hat. Weiter so

  4. End der Typ

    Superbester Film !

  5. Rob Halford

    Nicht mein Lieblingsfilm, aber…

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