KRITIK

Born to be wild

Born to be wild Das Kino weckt eine Menge recht gefährlicher Träume. Wie zum Beispiel den von der grenzenlosen Freiheit. Vier Männer in der Midlife-Crisis, die offenbar in ihrer Jugend einmal zu oft „Easy Rider“ gesehen haben, wollen in dieser Roadmovie-Klamotte ihrem öden Alltag entfliehen und sich noch einmal jung und abenteuerlustig fühlen.

Die Freunde Doug, Woody, Bobby und Dudley – was irgendwie nach Santa-Claus-Quartett im Kaufhaus klingt – schwingen sich also aufs Motorrad, um nörgelnde Frauen, peinigende Versagensangst und schotterintensive Geschäftspleiten hinter sich zu lassen, rauschen aber mit Vollgas in einen Pleiten-, Pech- und Pannen-Trip, bei dem Camping-Unfälle, Nacktbade-Peinlichkeiten und schwule Streifenpolizisten eine nicht geringe Stimmungskiller-Rolle spielen.

Regisseur Walt Becker hat dabei zwar mit John Travolta, Tim Allen, Martin Lawrence und William H. Macy vier Selbstparodie-bereite Schauspieler gewonnen, aber als krachledernes Biker-Quartett machen die Spät-Rocker trotzdem keine gute Figur, zumal dem Drehbuch bereits nach zehn Minute der Sprit ausgeht.



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INHALT

Im ruhigen Vorstadtleben der vier Freunde Doug, Woody, Bobby und Dudley geht alles seinen geregelten Gang. Um der langweiligen Routine den Rücken zu kehren, beschließt das Quartett, den Fernsehsessel gegen Motorräder einzutauschen und auf große Fahrt zu gehen. Als die Truppe dann jedoch auf eine echte Biker-Gang, die grimmigen Del Fuegos trifft, bereuen sie ihre Sehnsucht nach Abenteuer.
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Eure Kritiken zu Born to be wild

  1. Sneaker

    Es ist furchtbar zu sehen wie sich Pulp Fiction Kultfigur John Travolta ebenso wie Easy Rider-Ikone Peter Fonda (wie letzterer schon in Ghost Rider) sich zu so einem vollkommen unkomischen, rein kommerziellen Film herablassen konnten.
    Ich habe den Film vor 3 Wochen in der Sneak gesehen, und musste permanent damit kämpfen das Kino nicht vorzeitig zu verlassen. Eine Enttäuschung

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