KRITIK

Blood Work

Blood Work Die darstellerische Leistung von Mr. Eastwood steht mal wieder außer Frage. Das Ensemble ist mit ihm selbst, Jeff Daniels (als McCalebs hilfsbereitem Nachbarn), Anjelica Huston und der Newcomerin Wanda De Jesus hervoragend besetzt und doch will der Film nicht über die gesamte Länge fesseln.

Dass Eastwood den Regie-Stuhl beherrscht und seine Schauspieler richtig zu führen weiss, wissen wir nicht erst seit seinem Oscar für die herausragende Regie-Arbeit in “Erbarmungslos“. Doch in diesem Thriller, der zu einem großen Teil seine Spannung aus dem Geheimnis um die Identität des Killers und seine mysteriöse Verbindung zu Hauptfigur McCaleb bezieht, ist die Story zu einfach gestrickt.

Die meisten Zuschauer, die sich im Genre des Thrillers zuhause fühlen, erahnen spätestens nach einer halben Stunde die Zusammenhänge. Spätestens zu diesem Zeitpunkt reißt der Spannungsbogen ab. Eigentlich schade für einen ansonsten ordentlich geführten, spannungsgeladenen Krimi.



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INHALT

Der renommierte FBI-Profiler Terry McCaleb wird zum Tatort gerufen: Der Serienmörder, der in den Medien inzwischen „Code Killer“ genannt wird, hat sein fünftes und sechstes Opfer getötet – und seine Signatur hinterlassen: An der Wand steht mit Blut geschrieben: „Fang mich, McCaleb“ und darunter ein Zahlencode, der wie eine Telefonnummer aussieht. Aber selbst Computerentschlüsselungsprogramme haben ihn nicht knacken können.
Irgendwer hat es also auf Terry McCaleb abgesehen. McCaleb arbeitet hart; unerbittlich kämpft er für das Recht – niemand hat so viele Mordfälle erfolgreich abgeschlossen wie er.
Doch auf der Jagd nach dem Psychopathen, wird McCaleb von einem schweren Herzinfarkt in den vorzeitigen Ruhestand gezwungen.
Zwei Jahre später nötigt ihn die schöne Graciella Rivers, sein neues Leben von Grund auf zu überdenken: Dass McCaleb gerettet werden konnte, stand in direktem Zusammenhang mit dem gewaltsamen Tod von Graciellas Schwester – und dieser Mord ist nie aufgeklärt worden.
Gegen den Protest seiner Kardiologin Dr. Bonnie Fox nimmt McCaleb mit Unterstützung seines Nachbarn Buddy die Ermittlungen wieder auf. Er setzt buchstäblich sein Leben aufs Spiel, um den Mörder aufzuspüren, der ihn zwingt, diesen Fall sehr persönlich zu nehmen: eine Herzensangelegenheit.
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Eure Kritiken zu Blood Work

  1. Tobi

    Kein schlechter FilmClint Eastwood spielt hier so auf, wie man ihn kennt: ruhig, besonnen und einfach gut. Ich finde, es ist nicht der schlechteste Eastwood aber auch nicht der beste, dennoch hat mich er Film beeindruckt, auch oder gerade wegen der Langsamkeit und Souveränität

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