KRITIK

Bigfoot Junior

Adam ist ein Teenager wie jeder andere, linkisch und unsicher. Neuerdings wächst sein Haupthaar verdächtig rasant nach. Als er Aufzeichnungen findet, die von seinem Vater stammen, macht er sich auf, in den Wäldern nach eben jenem Erzeuger zu suchen. Denn getroffen hat er ihn noch nie. Angesichts des Filmtitels ist es keine Überraschung: Daddy ist niemand Geringeres als Bigfoot, die amerikanische Variante des Yeti, ein liebes, pelziges Ungetüm, das nie jemand gesehen hat, von dessen Existenz dennoch viele überzeugt sind.

Ein Pharmaunternehmen namens Hair Company macht Jagd auf das Monster, um es für ein Haarwuchsmittel auszuforschen. Adam, der Vaters animalische Fertigkeiten geerbt hat, und ein paar drollige Waldtiere helfen ihm, den Häschern zu entwischen.

Das französische Studio Canal und die belgischen Regisseure Ben Stassen und Jeremy Degruson („Sammys Abenteuer„, „Das magische Haus“) arbeiten seit Jahren an einem Gegenprogramm zur Pixar- und Dream­Works-Omnipräsenz im Animationsfilmsektor. Das ist grundsympatisch, dennoch kommen bei so viel Leidenschaft nicht immer auch wirklich tolle Filme dabei heraus.

„Bigfoot Junior“ bewegt sich, konventionell animiert, in gängigen dramaturgischen Bahnen, der Witz ist zahm, die Richtung immer klar. Für Kinder ist das okay, zumal der bei Präpubertären beliebte Popsänger Lukas Rieger die Hauptfigur spricht. Einen Mehrwert für ältere Zuschauer gibt es aber nicht.

 

 

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