KRITIK

Big Mama`s Haus 2

Big Mama`s Haus 2 Im ersten Teil dieser Travestie-Nummer schlüpfte der schwarze FBI-Agent Malcolm Turner (Martin Lawrence) in das Kostüm einer lauten Südstaaten-Matrone namens Big Mama, um derart maskiert einen Bankräuber zur Strecke zu bringen. Ein großer Kassenerfolg.

Nun tun sich manche Fortsetzungen ja schwer damit, plausibel zu machen, weshalb die gleiche Geschichte sich in Variation noch einmal abspielen muss – diese hier nicht. Sie verzichtet einfach auf Erklärungen und gibt einen Plot vor, der in etwa lautet: Ein böser Mann bedroht Amerika. Deshalb verwandelt sich Turner, obschon er nicht mehr im aktiven Dienst ist, wieder in die kreischende Alte und bewirbt sich bei Bösewichts als Hausmädchen. Ein heikler Undercover-Job, schließlich muss die Super-Nanny trotz ständig rutschender Latexbrüste drei Kinder betreuen und den Haushalt schmeißen.

Im Grund ist die „Big Mama“-Comedy die Fortsetzung der „Cosby Show“ mit anderen Mitteln. Mit mehr oder weniger derber Heiterkeit überzuckert, wird ein krachend wertkonservatives Weltbild serviert.

Hier plädiert der Regisseur dafür, mehr Zeit mit der Familie zu verbringen. Was ja ein unterstützenswertes Anliegen ist. Jeder, der diesen Film nicht sieht, kann sich zwei Stunden länger den Liebsten widmen.



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INHALT

Höchste Alarmstufe für das FBI! Die Sicherheit der ganzen Nation steht auf dem Spiel, als ein gefährliches Computervirus auftaucht. Nur ein Mensch ist in der Lage, den hinterhältigen Schöpfer des Virus zu stoppen: der Undercover-Agent und Meister der Verkleidung Malcolm Turner. Wieder schlüpft der schlanke 40jährige in seine Paraderolle und wird zur 70 Jahre alten und verdammt schweren Big Mama. Eine bombastische Tarnung! Als Kindermädchen schleust er sich in das Haus des Verdächtigen Tom Fuller ein. Die größte Herausforderung ist es aber zunächst nicht, die Ermittlungen im Haus der Fullers zu führen, sondern mit den drei Kindern der total zerrütteten Familie fertig zu werden…
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