KRITIK

Beschissenheit der Dinge, Die

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Der 13-jährige Gunther Strobbe (Kenneth Vanbaeden) lebt gemeinsam mit seinem Vater, dem Säufer und Nichtsnutz Marcel alias Celle (Koen De Graeve) und dessen drei ebenso abgewrackten Onkeln Lowie/Petrol (Wouter Hendrickx), Pieter/Beefcake (Johan Heldenbergh) und Koen (Bert Haelvoet) bei seiner liebenswürdigen Großmutter (Gilda de Bal). Während sich die alte Dame abrackert, haben die vier erwachsenen Männer nichts als Unsinn im Kopf und sind mit nichts anderem beschäftigt, die Ehre der Strobbes in der Dorfkneipe und bei Highlights wie einem Nacktfahrradrennen und einem Weltrekordversuch im Dauerbiertrinken zu verteidigen. Und Gunther ist immer mit dabei.

Klar, dass der Einfluss der Erwachsenen sich auf ihn nicht gerade positiv auswirkt. Auch wenn die verrückten Aktionen seines Vaters und dessen Brüder immer wieder für Erheiterung sorgen, wird spätestens mit dem Eingreifen des Jugendamtes klar, dass dies kein Umfeld ist, in dem sich ein Junge normal entwickeln kann. Doch Gunther fühlt sich seinem Vater gegenüber verpflichtet. Der Junge weiß instinktiv, dass dieser ein schwerwiegendes Alkoholproblem hat und früher oder später vor die Hunde geht. Kann ein Dreizehnjähriger die Verantwortung für seinen Vater übernehmen? Oder soll der Junge wie dies der Schulleiter empfiehlt, auf ein Internat gehen? Auch zwanzig Jahre später, als Gunther (nun gespielt von Valentijn Dhaenens) ein erfolgloser Schriftsteller geworden ist, der versucht, seine Geschichte zu Papier und sein Leben auf die Reihe zu bringen, wird klar, wie sehr ihn dies alles immer noch beschäftigt.
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