KRITIK

Bee Movie – Das Honigkomplott

Bee Movie - Das Honigkomplott Jede Revolution beginnt mit einem, der aus der Reihe tanzt. Der mehr sein will als nur ein Rädchen im großen Uhrwerk. In diesem Fall ist es die Honigbiene Barry B. Benson, die kurz vorm Eintritt ins Arbeitsleben vom Wabenkoller ereilt wird – soll das wirklich alles gewesen sein? Ein Job beim Honig-Giganten Honex – als Resttropfensammler in der gewaltigen Abschöpfmaschinerie zum Beispiel oder als Stuntbiene, die sich im Abwehrmethodentest gegen die Mörderinstrumente des Menschen (Fliegenklatsche, Schuh) bewährt – und zwar für den Rest des ohnehin nicht sehr langen Lebens?

Nein, Benson will was sehen von der Welt jenseits des Stocks. Und so schließt er sich der paramilitärisch organisierten Pollen-Crew an, einer Einheit betonharter Elite-Bienen, die den schmutzigen Job da draußen erledigen. Wobei es kommt, wie’s kommen muss: Barry geht schon beim ersten Ausflug verloren und kommt fast um – Tod, wo ist dein Stachel? –, was sich jedoch als Glücksfall erweist, weil er die Floristin Vanessa kennen lernt und fortan auf Blüte Sieben schwebt.

Bald aber entdeckt Barry auch die Schattenseiten des Asphaltdschungels, sieht im Supermarkt den Honig, den die Menschen den Bienen rauben, stößt auf geknechtete Zuchtbrüder in künstlichen Stöcken. Barry klagt an. Vor dem Obersten Gericht.

Der US-Komiker Jerry Seinfeld, der die Idee zu dieser Fortsetzung der Biene Maja mit anderen Mitteln hatte, ist nicht arm an Ideen. Obwohl einem sämtliche Grundmotive dieser DreamWorks-Computer-Animation bekannt sind – von „Findet Nemo“ über „Monster AG“ bis „Madagascar“ im Grunde alles austauschbar –, sind einige seiner Bienenwitze durchaus bestechend. Aber das war’s dann auch. Zum wirklichen Vergnügen fehlt eine Story, die mehr ist als eine Nummernrevue aus der Wabe.



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INHALT

Jungbiene Barry B. Benson hat gerade das College absolviert. Nun winkt ihm eine Karriere bei Honex, wo er für den Rest seines Lebens Honig produzieren soll. Tolle Aussichten! Barry nutzt die erste Gelegenheit, in die weite Welt zu fliehen und rast mit einer Bienenfliegerstaffel in den Central Park. Dort landet er alsbald in der Wohnung von Floristin Vanessa, die ihm das Leben rettet. Deshalb vertraut sich Barry ihr an und lernt, für die Rechte der Bienen einzutreten.
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Eure Kritiken zu Bee Movie – Das Honigkomplott

  1. Familienvater

    Toll, toll, toll! Was für ein schöner Film. Wir haben alle viel gelacht. Ein Film für die ganze Familie.

  2. Rihanna

    Ein schöner Film. Ideal mit seiner kleinen Nichte oder seinem Neffen an Weihnachten. Lustig, lohnt sich!

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