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Bad Moms 2

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Bild (c) 2017 Tobis Film.

Der letzte Teil aus dem Jahr 2016 war ziemlich lustig: Drei überforderte Mütter rebellierten gegen die an sie in Beruf, Ehe und Erziehung gestellten, übertriebenen Anforderungen. Und das mit viel derbem Humor und ein paar sehr guten Pointen über vegane Kuchenbasare und diktatorische Elternsprecher. Inszeniert hatten den stimmigen Mix Jon Lucas und Scott Moore, die dafür den anzüglichen Jungs-Witz ihrer „Hangover“-Komödien in ebenso anzüglichen Mädels-Witz übertrugen.

Weil alles, was an der Kasse kräftig klingelt, fortgesetzt werden muss, folgt nur eine Saison später bereits die Fortsetzung. Doch die ist leider deutlich schwächer, trotz gleichen Personals vor und hinter der Kamera. Diesmal entschließen sich Amy (Mila Kunis, „Black Swan„), Kiki (Kristen Bell, „Nie wieder Sex mit der Ex„) und Carla (Kathryn Hahn, „Transparent“) dazu, gegen Weihnachten sowie den damit verbundenen Keksback-Terror und Harmonie-Horror zu rebellieren, doch weiter als bis zur sexuellen Belästigung eines Kaufhausweihnachtsmanns kommen sie nicht.

Szene-aus-Bad-Moms-2-mit-allen-Hauptdarstellerinnen-die-aus-dem-Kaufhaus-rennen.Nur wenig später nämlich fallen bereits, pünktlich vor den Feiertagen, die dominanten Mütter der drei Frauen ein: Ruth (Christine Baranski, „The Good Wife“) will ein perfektes Riesenfest organisieren, dafür viel Geld ausgeben und viele Menschen einladen. Sandy (Cheryl Hines, „Lass es, Larry!“), entwickelt Stalker-Qualitäten, Isis (Susan Sarandon, „Thelma & Louise“) hingegen gestraft mit dem Namen einer islamistischen Terrororganisation, braucht vor allem Obdach und Geld.

Mit doppelter Frauen-Starpower hätte sich nun ein schön gehässiges Weihnachtsvernichtungs-Programm entwickeln können, doch so richtig böse ran an die heiligen Festtage traut sich in Hollywood ja scheinbar niemand. Also eilt die Komödie trotz der wieder zahlreich eingestreuten Sex-Gags einem enttäuschend zahmen, erwartbar versöhnlichen Finale entgegen. Das war zwar tendenziell schon im ersten Teil so, wird im zweiten Aufguss von Jon Lucas und Scott Moore aber auf die Spitze getrieben. Schlechte Muttis? Gibt es hier einmal mehr nicht.

 

 

 



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