KRITIK

Bad Company

Bad Company Eigentlich sollte “Bad Company” schon im September 2001 in die Kinos kommen, jedoch mussten Produzent Jerry Bruckheimer („Pearl Harbor“, „Top Gun“, „Armageddon“) und Regisseur Joel Schumacher („8mm“, „Batman forever“) aufgrund der Anschläge auf das WTO am 11.09.2001 den Start verschieben lassen. Sie hätten damit jedoch ohne Verlust für die Zuschauer auch auf immer warten können. Ein leicht deplaziert wirkender Oskarpreisträger Anthony Hopkins und der völlig unterforderte Komödiant Chris Rock reißen diese recht einfallslose (Unter-)Durchschnittsware aus Hollywood nicht aus der dramaturgischen Misere.
Zum einen sind die Muster des unbekannten Zwillingsbruders, des ungleichen Agentenpaares (von Men in Black kopiert), der Erziehung des schwarzen Taugenichts zum High-Society-Mann und der Weltrettung zu abgenutzt, zum anderen ist die Zeichnung und Entwicklung der Figuren so schablonenhaft, dass man schon nach der ersten Szene weiß, dass nun kein weiterer Amerikaner für die gute Sache sterben muss. Oft bleiben Bildszenen ohne Anknüpfungspunkt. Und die konventionelle Kamera und Lichtführung hilft dem zu geringen Humor- und Actionanteil auch nicht auf die Beine. Dass sich Anthony Hopkins zu diesem patriotischen Popkornfilm hat überreden lassen, ist vielleicht die größte Frage, die sich nach dem Film stellt. Ein Film, den man zudem absolut nicht gesehen haben muss. Rainer Bach



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INHALT

Als CIA-Agent Kevin Pope, getarnt als smarter Antiquitätenhändler Mike Turner, in Prag nach den Vorverhandlungen über den Ankauf einer russischen Atombombe getötet wird, bleiben dem Senior Agent Gaylord Oaks noch neun Tage, um den Verkauf der tödlichen Waffe an antiamerikanische Terroristen aus Jugoslawien zu verhindern. Weil aber das Geschäft mit dem zwielichtigen russischen Waffenhändler Adrik Vas nur über persönliche Vertrauensgeschäfte funktioniert, steckt die CIA in Schwierigkeiten.
Zufälligerweise hat Kevin Pope einen Zwillingsbruder, von dem er seit der Geburt getrennt ist, den Lebenskünstler Jake Hayes. Dessen dubiose Sportticketgeschäfte, sein DJ-Job und kleine Schachspiele im schwarzen Teil New Yorks laufen zwar relativ gut, jedoch nicht gut genug, um seine Freundin zu halten, die ihn gerne heiraten würde. Wenn er nur genügend Geld hätte...
Doch eines Tages ruft ihn das Vaterland, bzw. die CIA. Für neun Tage soll er in die Haut seines verstorbenen Bruders schlüpfen, „um einen Job zu Ende zu bringen“. Der Deal wird besiegelt. So lernt Jake Hayes nun für 100.000$ in 9 Tagen Tschechisch, das Verhalten und den Wissenstand des Antiquitätenhändlers Mike Turners und den Ärger kennen, den ihm dieser Job einheimst.
Und die Zusammenarbeit zwischen Agent Oakes und dem Neuling bringt die beiden unterschiedlichen Männer zusehends näher. Doch der Deal in Prag platzt in letzter Minute. Die Atomkofferbombe taucht plötzlich in New York auf. Jake ist plötzlixh als Köder die letzte Hoffnung der CIA, weil nur er den Code der Bombe in Kraft setzen kann. Da entführen die Terroristen Jakes Freundin... Hier der Trailer (REAL)..
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Eure Kritiken zu Bad Company

  1. Chris

    wie immerok – nix neues, aber nette unterhaltung.

  2. Alabama

    Schlechter FilmHey Leute,

    wollt ihr film.de Konkurenz machen, nicht schlecht! Der Fim ist wirklich schlecht. Nette Seite, weiter so!

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