AKTUELL IM KINO

Baby Driver

Bild (c) Sony Pictures Releasing GmbH.

Die Story ist nicht neu: Fluchtwagenfahrer (Ansel Elgort aus „Das Schicksal ist ein mieser Verräter„) hilft einem Gangster (Kevin Spacey) und wechselnden Komplizen bei Raubüberfällen, verliebt sich in ein Serviermädchen (Lily „Cinderella“ James), will „nur noch einen letzten Coup“ landen und gerät ins größte Schlamassel. Man kennt das. In „Baby Driver“ aber geht es um das Wie. Denn Regisseur Edgar Wright, bekannt für geniale Satiren wie „Hot Fuzz“ oder „Shaun of the Dead“, hat den ganzen Film erstens als liebevolle Retro-Hommage an ältere Fahrersitz-Thriller von „Bullitt“ bis „Drive“ angelegt und zweitens nahezu komplett auf Pop-Musik geschnitten.

Baby, so heißt der juvenile Driver, hat bei der Arbeit nämlich ständig Musik im Ohr. Eigentlich nur, um seinen Tinnitus zu übertönen, aber auch, um passende Rhythmusvorlagen zu haben für sein halsbrecherisches Tun. Wright choreografiert also die brillanten Verfolgungsjagden ebenso detailliert durch wie Babys Gänge zum Coffeeshop oder ins Diner. Das macht Spaß und ist wirklich originell.

Hinzu kommen in den Ganovenrollen schön überdreht aufspielende Stars wie Jon Hamm („Mad Men“) oder Jamie Foxx („Ray„, „Django Unchained„). Einen besseren und unterhaltsameren Actionfilm wird man dieses Jahr wohl nicht mehr finden. Herausragend. Nicht verpassen!

 

 

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