KRITIK

Austin Powers in Goldständer (Originalfassung)

Austin Powers in Goldständer (Originalfassung) Musste das sein? Ein dritter Aufguss des Agentenklamauks? Ja es musste. Die ersten beiden Teile über die Erlebnisse des Geheimagenten waren so erfolgreich, dass sich mittlerweile zahlreiche Austin-Powers-Fanclubs gegründet hatten, Austin-Powers-Parties gefeiert wurden und sich die Musik zum Film jedes Mal zum großen Verkaufsschlager entwickelt. Mike Myers hatte also einen Auftrag. Einen Auftrag an seine Fans. So what! Natürlich werden die Seventies nach diesem Film eine ganz neue Blütezeit erleben und ganz sicher werden wieder einmal die Klamotten kopiert und über die Witze gelacht.
Dabei war Austin Powers gar nicht als Trilogie geplant. Was ist jetzt also neu? Im Grunde genommen nicht viel.
Wieder einmal schickt sich Geheimagent Powers an, seinem berühmten Pendant mit Namen James, Nachname Bond, zuvor zu kommen, bevor im Dezember der smarte Engländer zum zwanzigsten Mal auf Verbrecherjagd geht.
Superspion Austin Powers wandelndes Pop-Artefakt im Paisly-Outfit und swingender Modefotograf aus den 60ern schlüpft einmal mehr in zahlreiche Rollen und bittet erneut zum Groove/Shag oder wie auch immer. Alles wie gehabt. Dabei hatte er es beim letzten Großangriff wieder nicht ganz geschafft seinem Mitstreiter James Bond den Rang abzulaufen, zu flach waren noch seine Witze, zu lau seine Aktionen. Aber aller guten Dinge sind bekanntlich drei.
Mit hinreißender Unterstützung durch die schöne Destiny`s Child Sängerin Beyoncé Knowles (als CIA Agentin Foxxy Cleopatra) geht er in seinem neuen Abenteuer nun auf Verbrecherjagd.
Wilde Kostüme, ein buntes Dekor und die passende Musik sorgen für die richtige Stimmung. Und auch wenn die eigentliche Geschichte ziemlich flach und der Film mehr Gagparade als anspruchsvolles Kino ist, bietet Mike Myers in seinen zahlreichen Rollen einmal mehr einen gelungenen Großangriff auf die Lachmuskeln, nicht zuletzt durch die gelungene Besetzung, allen voran Michael Caine als Austin Powers´ Vater Nigel, it´s groovy baby! Christian Gertz



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INHALT

Der denkwürdigste Tag im Leben von Austin Powers: Die Queen schlägt ihn zum Ritter! Austin ist stolz und überglücklich darüber, dass sein Vater Nigel Powers, den Austin seit seiner Kindheit vergöttert, an der Zeremonie teilnimmt. Doch ach: Als Austin sich umdreht, um den ursprünglichen Spion in geheimer Missionarsstellung und berühmtesten britischen Geheimagenten der Queen und den Ehrengästen vorzustellen, ist Nigel gar nicht anwesend. Austin ist am Boden zerstört. Wieder einmal hat ihn sein großes Vorbild im Stich gelassen.
Doch dann berichtet Austins Chef Basil Exposition, dass Nigel von einem genialen Verbrecher gekidnappt worden ist… na ja, genial kann man ihn kaum nennen, aber ein abgefeimter Superschurke ist er trotzdem: Goldständer (auch MIKE MYERS).
Weil Austin keinen Schimmer hat, wo sein Vater steckt, sucht er Rat bei einem unerwarteten Verbündeten: Wohl oder übel muss er mit Dr. Evil (und schon wieder MIKE MYERS) einen Pakt schließen. Sein Erzfeind sitzt in einem Hochsicherheitsgefängnis, seit Austin ihn vor drei Jahren eingebuchtet hat.
Dr. Evil stellt eine Bedingung: Der Superagent soll veranlassen, dass Dr. Evil in ein weniger gesichertes Gefängnis verlegt wird, in dem MiniMe, Dr. Evils geliebter Clon, einsitzt.
Sobald Austin sich auf die Zeitreise begibt, um Nigel im Jahr 1975 aufzuspüren, fliehen Dr. Evil und Mini Me aus dem Knast.
Austin trifft in der Vergangenheit seine alte Flamme Foxxy Cleopatra wieder – die ebenso unerschrockene wie durchgestylte Kriminalistin arbeitet undercover in Goldständers Disco, Club 69.
Bald ist Dr. Evil wieder in seinem Element: Er verbündet sich mit Goldständer – gemeinsam hecken die beiden ihren unfehlbaren Plan „Preparation H“ aus, mit dem sie Austin aufhalten und die Welt vernichten wollen.
Noch weiß niemand, dass Austins Begegnung mit Dr. Evil ein Nachspiel von ungeahnten Ausmaßen haben wird: lange gehütete Geheimnisse werden gelüftet, durch die wir endlich begreifen, warum sich die beiden Todfeinde so unerbittlich bekämpfen.
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Eure Kritiken zu Austin Powers in Goldständer (Originalfassung)

  1. Nigel

    FlopIch weiss ja nicht, wie der Film in der Originalfassung ist, aber ich als Austin-Powers-Fan war echt enttäuscht von dem Film. Die Witze weit unterhalb der Gürtellinie, und auch nur bedingt gut, die Rollen trotz guter Besetzung nur wenig präsent, wirkt der Film doch mehr wie ein Witzkabinett. Nur die Einleitungsszene ist gelungen. Na ja!

  2. Videofreak

    So schlecht nichtOk, bestimmt hat der Streifen in der Synchro verloren, aber die Witze sind immer noch erste Sahne. Und man muss auch kein Powers-Fan sein, um dem Film seine Qualitäten zuzuschreiben. Anschauen lohnt sich!

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