KRITIK

Arthur und die Minimoys 2 – Die Rückkehr des Bösen

Arthur und die Minimoys 2 - Die Rückkehr des Bösen Zur Erinnerung: Früher war Luc Besson ein großer Regisseur, der vom „Rausch der Tiefe“ bis „Léon der Profi“ bedeutende Genrewerke schuf. Dann aber verlegte er sich auf die serielle Produktion von B-Filmen, angefangen von der Actionhatz „Taxi (1-4)“ bis „Transporter“ und später, warum auch nicht, aufs Schreiben von Kinderbüchern.

Er ersann die Grasnarben-Wichtelserie „Arthur und die Minimoys“, die manch einem erschien, als habe Besson beim Verfassen faule Pilze geraucht, doch die Bücher waren so lukrativ, dass die eigenhändige Verfilmung als Mix aus Real- und Digital-Trickfilm Ehrensache war.

Drei Jahre nach dem ersten Teil geht es jetzt weiter, und erneut zerrte man hierzulande den schreckfrisierten „Tokio Hotel“-Bengel Bill Kaulitz vors Mikro. Als Sprecher der Hauptfigur. Er übt noch. Arthur also, der zu Beginn von afrikanischen Öko-Kriegern zum Naturwächter erhoben wird, taucht nach einem vermeintlichem Notruf (auf einem Reiskorn) wieder ins Mikroreich der im Gras lebenden Minimoys ab, wo müde gescherzt und viel geschwafelt wird, ein Bösewicht Schlimmes vorhat und die Prinzessin nicht mehr von Nena gesprochen wird.

Was genau vor sich geht, ist schwer zu sagen, ein Plot ist nämlich nicht vorhanden, und bevor es überhaupt richtig losgeht, bricht der Film abrupt ab. Insgesamt gewinnt die Fortsetzung von Luc Bessons Fantasy-Sag im inszenatorisch hingeschluderten Mix aus Realfilm und Computeranimation keinerlei Eigenständigkeit. Schelmisch wird aus dem Off auf den dritten Teil vertröstet. Das ist Beutelschneiderei!



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INHALT

Die Sommerferien neigen sich schon wieder dem Ende zu, doch Arthur steht das größte Abenteuer noch bevor. Der zehnte Vollmond naht, und das bedeutet für den jungen Helden, dass er endlich zurückkehren kann in das fantastische Königreich der Minimoys, wo neben all seinen kleinen Freunden natürlich auch die wunderschöne Prinzessin Selenia auf ihn wartet und ein Willkommensfest vorbereitet. Da erreicht Arthur ein eiliger Hilferuf, geschrieben auf einem Reiskorn. Kein Zweifel – der muss von den Minimoys kommen! Arthur überlegt nicht lange und begibt sich auf eine gefährliche Reise. Kopfüber landet er in Max` Bar und muss sich gleich mit den Truppen von Kröb, dem neuen Tyrannen der Sieben Königreiche, anlegen, um seinen Freund Beta zu befreien. Als die beiden schließlich im Dorf der Minimoys ankommen, ist Selenia verschwunden. Dahinter kann nur einer stecken: der böse M, der zurückgekehrt ist und einen finsteren Plan schmiedet...
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Eure Kritiken zu Arthur und die Minimoys 2 – Die Rückkehr des Bösen

  1. mycinema

    scheiße noch nie habe ich mich so gelangweilt einfach nur kake

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