Was macht den Reiz dieser vor Peinlichkeiten nur so sprudelnden Teenagerkomödie aus? Spätestens mit dem x-ten Aufguss dieser Art, dem Flop „Tomcats“ (2000) schien das Genre dem Untergang geweiht. Ist es die beruhigende Wirkung der Wiederkehr des Immergleichen? Die Identifikation mit den Protagonisten? Im Einklang mit dem zu erwartenden Happy End? In Amerika spielte die Fortsetzung weit mehr als der Vorgänger ein, obwohl der Film ein R-Rating bekam und von Teenies unter 17 Jahren nur in Begleitung eines Erwachsenen gesehen werden durfte. Die deutsche Freiwillige Selbstkontrolle hat den Film ab 12 Jahren frei gegeben, weil man annahm, dass das Identifikationspotenzial nicht sehr groß sei! Oder ist es gar die passende Mischung aus Sex, Pleiten, Pannen und Verlusten? Kann diese soviel Mitgefühl wecken, dass sich niemand diese Sicht auf diverse Teenagererfahrungen entgehen lassen möchte? Oder ist es letztendlich nur die Schadenfreude, die entsteht, wenn einem die Möglichkeit präsentiert wird, beim Scheitern von 5 Freunden mit ihren ersten sexuellen Erfahrungen zuschauen zu können? Sicherlich ist es von allem etwas und noch viel mehr. Der kleinste gemeinsame Nenner dürfte in der Formel: Ein Film vom Scheitern und ein Film über den Zusammenhalt liegen, also das älteste Rezept überhaupt. Und in dieser Form der passende Film für die Zielgruppe der jungen Heranwachsenden. Eine leicht verständliche Handlung, nette Gags und genügend Identifikationspotenzial. Typisch für viele Filmkritiker (und spätestens nach dem riesigen Erfolg des Erstlings im Januar 2000 schön zu sehen bzw. zu lesen) hier wieder einmal den Zeigefinger zu erheben und vom Untergang der Kinokultur zu sprechen. Außer Frage dürfte stehen, dass der Film in punkto Kamera, Schnitt, Handlungsaufbau (welche Handlung?), Ausarbeitung der Charaktere, Stimmungswechsel, Einstellungen und Rhythmus ein miserables Niveau hat. Dennoch werden weit mehr als 6 Millionen (Besucherzahl American Pie 1) Voyeure die Kinos stürmen und anschließend nicht mehr behaupten können, sie hätten sich in der Tür zu „American Beauty“ vertan. Das will man auch gar nicht. Vielmehr werden sie behaupten, sie hätten sich gut unterhalten gefühlt. Und das muss dem Kinobesucher in Zeiten der Spaßgesellschaft mit einem Überangebot im Jahre 2001 nach einem Besuch dieses Films nicht mehr peinlich sein. Wer mit dem zufrieden ist, sitzt in diesem Film goldrichtig. Christian Gertz
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1. Our Idiot Brother 7,5/10
2. 50/50 - Freunde.. 7/10
3. Liebenden, Die 7/10
4. 21 Jump Street 4,5/10
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BingoGenau das, was ich erwartet habe – nicht mehr und nicht weniger! Einfach geile Unterhaltung, ein gelungener zweiter Teil, der dem ersten Teil in nichts nachsteht!
ganz nett …… aber beim ersten teil habe ich mich mehr amüsiert …
aber den ersten teil fand ich doch sehr amüsant. die durchaus sehr sympathischen schauspieler sieht man dann im 2. teil wieder und freut sich … kurze zeit. für mich wirkt das doch alles arg konstruiert und hinterher geschoben, bevor das publikum zu alt ist.
zur zielgruppe gehöre ich ganz sicher nicht
naja.
So sollte es seinFilm hat meine Erwartungen erfüllt, hab gut gelacht und Spaß gehabt. Und so hab ich mir das auch vorgestellt. Fand ihn übrigens witziger als den 1. Teil.
Das kann doch…wohl nicht euer ernst sein. habe mir den Film am Samstag angeschaut (anschauen müssen) und war schlicht enttäuscht. man nehme Schablone AP 1 und filme das ganze mit neuen Gags noch einmal! Nein – warum soll ich für so etwas Geld ausgeben!
Man muss Teil Eins gesehen habenAlso ich persönlich hab mich weggelacht, aber ich kannte auch den ersten Teil. 80% der Witze sind nur lustig, wenn man den ersten Teil kennt. Das ist das Manko des Films
Recht witzig der FilmDennoch hat das Genere im Moment auch abgenutzt. Wirklich Neues bot der Film nicht, aber gelacht habe ich dennoch