KRITIK

300

300 Die Spartaner bildeten eine der rätselhaftesten Kulturen der Zeitgeschichte. Sie wurden darauf gedrillt, niemals aufzugeben, niemals zurückzuweichen – sie waren vollkommene Krieger.
Nach der Comic-Roman Vorlage „300“ von Frank Miller („Sin City“) hat der ehemalige Werbefilmer Zack Snyder („Dawn of the Dead“) eine der berühmtesten Schlachten der Zeitgeschichte mit einer unverwechselbaren Optik inszeniert.

Co-Autor und Regisseur Snyder, der sich eng an die Vorlage von Frank Miller hielt, kombiniert real gefilmte Handlungselemente mit virtuellen Szenarien um so eine eigenständige Welt zu erschaffen. Die Konzentration liegt allein bei König Leonidas, der eindrucksvoll von dem charismatischen Schauspieler Gerard Butler („Phantom der Oper“, „Herrschaft des Feuers“, „Timeline“) verkörpert wird, und seinen 300 Spartanern.

Snyder verzichtet zurecht auf große Namen, neben Gerard Butler (der sich langsam auf den Weg in Hollywoods A-Liga schleicht) können aber noch David Wenham („Herr der Ringe“), Lena Headey („The Brothers Grimm“), die der toughen Königin Gorgo Leben einhaucht und nicht zuletzt Domimic West („Die Vergessenen“) als Intrigant Theron überzeugen.

Mit einem einzigartigen Look erweckt Snyder die Schlacht am Pass der Thermopylen, an der sich 300 Spartaner unter der Führung von König Leonidas todesmutig dem eine Million Mann starken Heer des Perser Königs Xerxes entgegen stellen, zum Leben. Mit der Entfremdung des Kontrastverhältnisses und den hervorragenden visuellen Effekten entsteht eine unglaubliche Atmosphäre die den Stil des Films prägt und sich weitgehend an dem Zeichenstil von Frank Miller orientiert.

Mit hervorragend choreographierten Kampfszenen, die mitunter doch recht blutig in Szene gesetzt sind, bleibt er seinem Stil bis zum Ende treu und man kann von einer wirklich gelungenen Comicverfilmung sprechen.



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INHALT

Im Jahre 480 vor Christus steht der Perser König Xerxes mit einem gigantischen Heer vor Griechenlands Küste. Allein Spartas König Leonidas stellt sich mit 300 Spartanern der schier übermächtigen Armee entgegen. An den Thermopylen kommt es zur alles entscheidenden Schlacht um Spartas Zukunft. Voller Leidenschaft, Mut, Freiheitsdrang und Opferbereitschaft kämpfen König Leonidas und seine 300 Spartaner in dieser ausweglosen Situation, bis sich die griechischen Stämme zum Bündnis gegen die Perser vereinen, und zum Widerstand aufgerufen fühlen.
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Eure Kritiken zu 300

  1. mikoi

    great movie!

  2. Vasilios

    Das ist ein wirkliches Meisterwerk, unglaublich. Dieser Film hat mich aus den socken gehauen. Ich muss ihn nochmal sehen.

  3. peter

    Einfach ein grandioser Film!! Aus und Basta!!

  4. Geschichtexperte

    habe als 16 jähriger die Geschichte von Schlacht an Thermopylen mehr als 3 mal in 2 Sprachen gelesen. Trauriger weise habe ich in diese Film schwachsinn gesehen.
    daher meine Verbesserungsvorschläge an Hallywood:

    1.Xerxes war keine Schmuchtel wie in der Film gezeigt wurde, sondern einer ganze Kerl.
    Die Beweise dafür liegen an Wände von Persepolis.
    2. Die Unsterblichen waren keine Hexen sondern
    Elite soldaten der persische Herr, die auch durch Ihres tadellosen Wandel und ihrer Vornehmen Abstammung für dieses Amt ausgewählt waren. Beweis dafür steht auch in deutschsprache stammende Buch von Valerio Massimo seite 75,76 Titel des Buches Alexander, Liebling der Götter.Erzähungen von Herdot und Gexenophon. Diese Soldaten waren 3 Fuß groß und durchtrainiert.
    3. Jeder Spartanische Krieger hatte 5 Heloten (Sklaven wie damals in Schlacht von Spartaner brauch war,dabei. 5*300 ergeben für mich immer noch 1500.
    4. persische Unsterblichen haben den Kampf am Schlucht nicht verloren sondern bereits mehrere Stunden nach Ihre
    Eintreffen in das Geschehens gewonnen und den Pas geräumt.

    5. Esgab keine in diesem Schlacht keine Nashorns, Elefanten oder Monstern in ketten so ein schwachsinn.

    Leonidas ist nicht durch PFeilen umsleben gekommen , sondern durch Schwert hieb am Ende des schlacht
    im 3 Tag.
    Es gibt noch 17 Kritiken und fehlerhaften Bilderdarstellungen und Lügen.
    Mag sein,dass der Film tolle Animationen und kampfszenen darstellt.
    Es manipuliert aber die Geschichte und es gibt nicht schmutziger als das
    wenn man sich durch einseitig keit besser darstellen möchte.

    Mag sein dass Sie Mr. Miller gute bilder darstellen,obwohl sie es auch nicht machen, sondern Computern, Aber von Geschichte haben SIe leider keine Ahnung.

  5. @Geschichteexperte

    Hi Geschichteexperte….. hallo…. dies ist eine Comicverfilmung… aufwachen und nicht alles ernst nehmen, was ein Hollywoodfilm so erzählt.. Und wenn die Soldaten 3 Fuss gross waren macht dasmeiner Meinung nach 3x33cm = 99cm, ziemlich klein, doder?

  6. Immawieda

    Gestern gesehen, perfekte Kino-Unterhaltung! Für solche Geschichten/Filme wurde das Kino und insbesondere die große Leinwand erfunden!!! Also: Nicht von pseudo-intellektuellen Kommentaren verunsichern lassen, ins Kino gehen und über eine unglaublich gelungene Realverfilmung einer genialen Comic-Erzählung mit geschichtlich unbestreitbar wahrem Hintergrund staunen. Genau das ist „300“ – nicht mehr und nicht weniger!

  7. Manni

    Mir hat der Film sehr gut gefallen, da es sich einfach um gelungenes Popcorn-Kino handelt. Die Bezüge zur US-Politik halte ich für sehr weit hergeholt. Zudem sollte man den Leuten, denen der Film gefallen hat, nicht immer einreden, dass sie dumm sind. Das bringt eine mögliche Diskussion zu dem Film nicht wirklich weiter.

  8. Steven

    Wahnsinnig aufregende Comicverfilmungen, die so manchen Rahmen sprengt und falls Interesse besteht, sich den Film anzusehen- dann die Chance nutzen und ins Kino gehen! Dafür sind große Breitleinwände geschaffen worden!

  9. tüll

    lieber geschichtsexperte…mag sein das du dich mit dem thema beschäftigt hast, aber von einem film der auf einem comic basiert (vor allem von frank miller) zuerwarten das er geschichtsgetreu ist, halt ich für sehr naiv…wer nach dem film interesse an dem thema zeigt (oder noch bevor er seine gedanken mit hollywood benebelt) informiert sich einfach. ich kann nachvollziehen das er dir nicht gefallen hat…aber es gab doch genug diskusionen das er fern ab von der realität liegt…
    wie auch immer fand den film klasse..schon jetzt einer meiner persönlichen kino-highlights des jahres.

  10. Den

    Ich möchtet hier mal anmerken, dass die Begründung „Es ist nur ein Comic“ keinesfalls die Tatsache untermauern darf, dass Schwule, Perser, Schwarz etc als schlechte Menschen dargestellt werden und dieses Gemetzelt auch noch pathetisch propagiert wird.

    Der Film ist zwar optisch eine Wucht, ist aber vom Inhalt mehr als fraglich.

    Es ist total irrelevant ob es sich um eine Comic-Verfilmung herrscht oder nicht. Bei solchen sensiblen Themen wäre es in Zeiten von Rasissmus, politischen Vakuums, Homophobie sowie Xenophobie, gut gewesen, nicht gänzlich auf Selbstironie zu verichten.

    So bleibt ein sehr böser Nachgeschmack.

  11. JohhnyW

    Ich habe nichts gegen gut gemachte Action. Aber ein CGI Weizenfeld, ein CGI Thermopylenfelsen und davor bisschen Romantik (Weizen) und ständiges Gemetzel unter Sandalenträgern in Zeitlupe (Felsen) ist auch nicht das, was 2 Stunden trägt. Fazit – Sin City: besser, Herr der Ringe: besser, Gladiator: besser.

  12. Jo

    Na, nach dem ganzen Hype um Kassenrekorde in den USA und Feuilleton-Battles um die Deutungshoheit über den Streifen geht man doch etwas enttäuscht aus dem Kino. Die besten Szenen waren mal wieder alle schon im Trailer zu sehen, die angebliche „Bildgewalt“ hat man sich auch irgendwie gewaltiger vorgestellt und ja, die Stimme aus dem Off mit pathetischem Gefasel nervt schon nach kurzer Zeit ziemlich.

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