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		<title>Lockout</title>
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		<pubDate>Tue, 15 May 2012 17:53:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tobias Lischka</dc:creator>
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		<description><![CDATA[&#8220;I&#8217;m going to ask you a few questions. Do you dream while you&#8217;re under?&#8221; &#8220;I only dream about you.&#8221; - Zuletzt hinterließ Luc Besson, Regisseur des &#8220;Actionklassikers&#8221; &#8220;Léon &#8211; der Profi&#8221; und der Weltraumspaßgranate &#8220;Das fünfte Element&#8221; mit Hauptdarsteller Bruce &#8230; <a href="http://www.mehrfilm.de/kritik/lockout">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft" src="http://data7.blog.de/media/275/6369275_d2315e356d_l.jpeg" alt="Lockout Poster" width="200" height="133" /><em>&#8220;I&#8217;m going to ask you a few questions. Do you dream while you&#8217;re under?&#8221; &#8220;I only dream about you.&#8221; -</em> Zuletzt hinterließ Luc Besson, Regisseur des  &#8220;Actionklassikers&#8221; &#8220;Léon &#8211; der Profi&#8221; und der Weltraumspaßgranate &#8220;Das  fünfte Element&#8221; mit Hauptdarsteller Bruce Willis, mit seinen halbgaren  &#8220;Transporter&#8221;-Actionfließbandproduktionen (als Produzent) einen eher zwiespältigen Eindruck beim jungen Kinopublikum: bei relativ dünnen Handlungen und allerlei (jedoch überzeugenden) Actioneinlagen wünscht man sich zum einen den umtriebigen Franzosen auf den Regiestuhl zurück. Und zum anderen wünscht man sich talentierte Drehbuchautoren, die seinen Produktionen wieder ensprechenden &#8220;Glanz und Gloria&#8221; der 90er Jahre verleihen.</p>
<p>So durfte man bis jetzt skeptisch sein,  wie sich &#8220;Actionveteran&#8221; Guy Pearce (&#8220;Memento&#8221;, &#8220;Prometheus&#8221;) in Luc Bessons  aktuellster Produktion &#8220;Lockout&#8221; schlagen würde. Würde er sich nach allen Kräften bemühen, diesem Schi-Fi-Drama eine entsprechende Seele verleihen zu  können? Wenn ja, würde er dies überhaupt bewerkstelligen können? Und  wenn dies der Fall wäre, würde am Ende mal wieder kein sinnloser Kampf  gegen die bereits etablierten Mühlen des modernen Mainstreams stattfinden, in denen die optischen Schauwerte mittlerweile mehr zählen als eine innovative Idee hinter dem generiertem Spektakel?  Die  gute Nachricht ist: Guy Pearce schlägt sich als schlagfertig-cooler Held wider Willen, welcher eine unmögliche Mission bestreiten darf, um die  Tochter des Präsidenten zu retten (John Carpenters &#8220;Die Klapperschlange  mit Darsteller Kurt Russel alias Snake Plissken lässt an dieser Stelle  lautstark grüßen) recht ordentlich. Und er darf markige One-Liner platzieren, dass es eine wahre Freude ist. Die schlechte Nachricht lautet: &#8220;Lockout&#8221; ist nicht mehr als ein beliebiges Mischmasch aus Versatzstücken verschiedener  Genreklassiker, wie zum Beispiel &#8220;Die Klapperschlange&#8221;, &#8220;Stirb Langsam&#8221;, &#8220;Outland &#8211;  Planet der Verdammten&#8221; mit Schauspiellegende Sean Connery oder Jean Claude Van Dammes &#8220;verkultete&#8221; Knastrauferei &#8220;Mit stählerner Faust&#8221;&#8230; Nur ein paar Filme, welche zwecks Verschmelzung zu einer  austauschbaren, filmischen Masse Pate standen.</p>
<p><img class="alignright" src="http://data7.blog.de/media/276/6369276_e57ebc7d46_l.jpeg" alt="Lockout Poster 1" width="410" height="258" /></p>
<p><em>&#8220;I&#8217;m getting beat up by a guy named Rupert?&#8221; -</em> Luc Besson möchte seinen Film als gekonnte &#8220;Actionpersiflage&#8221; auf all die etablierten, &#8220;amerikanischen Wildwest-Actionheldenmythen verstanden wissen. Und so ist es auch folgerichtig, dass sich Guy Pearce in seiner Rolle nicht als  Schmalspurvariante bekannter &#8220;Actionhaudegen&#8221; erweist, sondern sich mit  diesen in die Strömungen bekannter formelhaftiger Szenarien begibt. Doch manche Strömungen erweisen sich nach einer gewissen Zeit als einfach &#8220;zu&#8221; mitreißend und verzehrend.  Denn die Regisseure Stephen St. Leger und James Mather beweisen zu  keiner Zeit das Gespür für die notwendigen Innovationen in den Actionmaterialschlachten selbst, welche &#8220;Lockout&#8221; als Produktion aus der  Masse des üblichen Actioneinerleis  herausheben würden; die zelebrierte  Action erscheint außerhalb des kreisenden Schwermetalls im All hin- und  wieder zwar recht rasant inszeniert, diese kann es mit ihren Vorbildern (&#8220;Star Wars&#8221;, &#8220;Das fünfte Element&#8221;) qualitativ dennoch zu  keiner Zeit aufnehmen. </p>
<p>Ähnlich lieblos heruntergekurbelt wie  &#8220;Actionproduktionen&#8221; á la &#8220;Colombiana&#8221; beispielsweise wirkt Luc  Bessons &#8220;Lockout&#8221; nicht, man gerät sogar in den Genuss einiger  unterhaltsamer und spaßiger Momente. Dennoch bleiben die ganz großen, generierten (dramatischen) Momente, welche beim Betrachter in Erinnerung  bleiben, schlichtweg aus. &#8220;Lockout&#8221; atmet innerhalb der handlungsgebenden Raumstation eher den Geist eines reinen, trashigen &#8220;B-Movie&#8221; Actionschützenfestes. Dieser Eindruck wird zum einen durch die  handwerklich mittelmäßige Qualität und auch die mäßige, austauschbare  Figurenzeichnung der Gegenspieler noch verstärkt. Unter der  Entscheidung, gleich zwei Gegenspieler zu etablieren, welche  kontinuierlich damit beschäftigt sind, ihre Machtbereiche im ausgetragenem Kampf gegeneinander abzustecken, bleibt Luc Bessons  Produktion &#8220;Lockout&#8221; das Aufleben leider verwehrt.</p>
<p>Weniger ist bekanntlich manchmal mehr: Welches Feuer und welche Dynamik hätte Joseph Gilgun als  verrückter Schotte  oder als irrer Widersacher   Hydell entfachen könen, wenn er sämtliche entscheidenden Szenen hätte an sich reißen und dominieren können. Und nicht von Darsteller Vincent Regan in der Rolle des schurkischen Bruders ausgebremst worden wäre? &#8220;Lockout&#8221; pendelt in  den (unnötigen) und überkonstruiert zwischenmenschlichen Gefechten des  öfteren vor sich her, was dem Film die entsprechende Spannung und noch mehr Fahrt kostet.</p>
<p><img class="alignleft" src="http://data7.blog.de/media/279/6369279_073cce960e_l.jpeg" alt="Lockout Poster 4" width="416" height="320" /></p>
<p><em>&#8220;I see you. I foresee you.&#8221; -</em> Die zweifellos besten Momente beschert Luc Bessons Produktion dem  Betrachter, wenn Guy Pearce in einigen intimen Momenten seinen Frotzeleien mit Darstellerin Maggie Grace alias Emilie Warnock fröhnen und sogar deren (gespieltes) Leben in einer unübersehbaren Reminiszenz an Luis Buñuels Augenschocksequenz im Surrealismus-Klassiker „Ein  andalusischer Hund&#8221; retten darf. Nebenbei verkörpert Maggie Grace auch in angemessener Weise eine kritische Stimme im Kampf gegen die in  &#8220;Lockout&#8221; wieder etablierte Orwell´sche&#8221;1984&#8243;, antihumanstisch  skizzierte Gesellschaft. Der sonst wunderbare Peter Stormare (&#8220;Fargo&#8221;)  hingegen kann in &#8220;Lockout&#8221; keinerlei Akzente setzen.</p>
<p><img class="alignright" src="http://data7.blog.de/media/277/6369277_6bc87d0531_l.jpeg" alt="Lockout Poster 2" width="416" height="240" /></p>
<p>&#8220;Lockout&#8221; offenbart sich Dank Guy Pearce als mäßig unterhaltsames Potpourri aus allerlei Sci-Fi-Action. Die  Zeiten, in denen Luc Besson auf dem Regiestuhl zum phantasievollem und  innovatiem Geschichtenerzähler avancierte, sind wohl vorbei.  &#8220;Lockout&#8221; offenbart sich weniger als berauschende und &#8220;gewollte&#8221;  Variation, geschweige denn Neudefintion des modernen Actionkinos. Die persönlichen Sehnsüchte des Betrachters nach einem  übergroßem Held zur Überwindung allen Übels und dessen außergewöhnlichen Lebenssituationen (trotz eines  gewissen Maßes an Selbstironie),  können  in &#8220;Lockout&#8221; leider nicht  erfüllt werden. Luc Bessons Produktion erweist sich am Ende nicht mehr als ein solider bis durchschnittlicher Zitatereigen &#8220;Grindhouse meets  Sci-Fi&#8221;; der Transporter hat sich diesmal ins All verirrt. Und der Beweis  ist erbracht, dass Luc Besson schon seit Jahren mit seinen Produktionen  in enervierender Selbstverliebtheit auf der Stelle tritt, anstatt diese  entsprechend qualitativ weiterzuentwickeln.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;<object width="600" height="475"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/5L0CYoq7PvU" /><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><embed wmode="opaque" src="http://www.youtube.com/v/5L0CYoq7PvU" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="600" height="475"></embed></object></p>
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		<title>Vermessung der Welt, Die &#8211; Trailer</title>
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		<pubDate>Tue, 15 May 2012 11:08:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Gertz</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Der erste Eindruck des Trailers: episch! Zur Zeit sitzt der deutsche Regisseur und Drehbuchautor Detlef Buck an der Post-Produktion seines wohl aufwändigsten Filmprojektes, die Verfilmung eines der erfolgreichsten deutschen Romane aller Zeiten: Daniel Kehlmanns &#8220;Die Vermessung der Welt&#8221;. Knapp ein &#8230; <a href="http://www.mehrfilm.de/trailer/vermessung-der-welt-die-trailer">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der erste Eindruck des Trailers: episch! Zur Zeit sitzt der deutsche Regisseur und Drehbuchautor Detlef Buck an der Post-Produktion seines wohl aufwändigsten Filmprojektes, die Verfilmung eines der erfolgreichsten deutschen Romane aller Zeiten: Daniel Kehlmanns &#8220;Die Vermessung der Welt&#8221;. Knapp ein halbes Jahr vor dem Starttermin schickt Warner Bros. den ersten Teaser-Trailer in die multimediale-Umlaufbahn. Und die ersten bewegten Bilder sehen bereits sehr vielversprechend aus. Schwermütig mit dem Song &#8220;Born to Die&#8221;(!) von Lana Del Rey wurden einige Szenen zusammengeschnitten, die nicht nur kurz die beteiligten, wunderbaren Darsteller zeigen: David Kross, Florian David Fitz und Karl Markovics waren sich hoffentlich der schweren Aufgabe bewusst, schließlich sind die Erwartungen, die mit dieser Bestseller-Verfilmung einhergehen, sehr hoch.</p>
<p>Wer den Bestseller nicht kennt: Es geht um zwei herausragende Wissenschaftler: Alexander von Humboldt, der auszieht die Welt zu vermessen, und Carl Friedrich Gauß, der es vorzieht, zu Hause zu bleiben, um sie zu berechnen. Zwei Arten, die Welt zu erfahren und zu verstehen. Was die beiden Männer verbindet ist die Neugier, immer die Neugier. Der Film &#8211; in 3D gedreht &#8211; soll am 25. Oktober in die Kinos kommen. Anbei der erste Teaser-Trailer zum Film&#8230;</p>
<p>&nbsp;<object width="600" height="475"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/tgKGb92M9_w" /><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><embed wmode="opaque" src="http://www.youtube.com/v/tgKGb92M9_w" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="600" height="475"></embed></object>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Edward mit den Scherenhänden</title>
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		<pubDate>Mon, 14 May 2012 18:46:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sebastian Büttner</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Bereits 1982, mit seinem Kurzfilm VINCENT, gab Tim Burton einen ersten groben Über- und Einblick in seinen Geist und sein mögliches zukünftiges Schaffen. Acht Jahre sollte es dauern, bis der Amerikaner in seinem vierten Langfilm dann ganz bei sich angekommen &#8230; <a href="http://www.mehrfilm.de/kritik/edward-mit-den-scherenhanden">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.mehrfilm.de/wp-content/uploads/2012/05/edwrd_scherenhende.jpg" alt="Plakat zum Film Edward mit den Scherenhaenden" title="edward_scherenhaende" width="150" height="212" class="alignleft size-full wp-image-30191" />Bereits 1982, mit seinem Kurzfilm <em>VINCENT</em>, gab Tim Burton einen ersten groben Über- und Einblick in seinen Geist und sein mögliches zukünftiges Schaffen. Acht Jahre sollte es dauern, bis der Amerikaner in seinem vierten Langfilm dann ganz bei sich angekommen war: Aus heutiger Perspektive ist <em>EDWARD SCISSORHANDS</em> möglicherweise nicht der qualitative Zenit von Burtons Œuvre, wohl aber dessen absolutes Zentrum und Bezugspunkt.</p>
<p>Denn aller satirischen Überzeichnung und den realitätsverfremdenden Märchenelementen des Films zum Trotz, dieser schüchterne Junge mit den Scheren anstelle von Händen ist eben nicht nur der Prototyp des Außenseiters burton‘scher Couleur, sondern zum ersten Mal auch gänzlich unverhohlen biographisch geprägt: In der Rolle des Sonderlings inmitten der spießig-bunten Suburb- und ihrer verlogenen Gartenzaun- und  Doppelgaragen-Idylle, dem es niemals wirklich gelingen mag oder kann, sich in dieser normierten Welt zurecht zu finden, steckt augenscheinlich viel von Burtons Kindheit und Jugend im beschaulichen Burbank (L.A.  County).</p>
<p><div id="attachment_30181" class="wp-caption alignright" style="width: 276px"><a href="http://www.mehrfilm.de/wp-content/uploads/2012/05/iz.jpg"><img class="size-full wp-image-30181" src="http://www.mehrfilm.de/wp-content/uploads/2012/05/iz.jpg" alt="" width="266" height="199" /></a><p class="wp-caption-text">&quot;Hold me!&quot; - &quot;I can&#039;t.&quot;</p></div></p>
<p>In seiner unsicheren Naivität und gepeinigt vom steten Gefühl, dass er den Kampf und die Anerkennung dieser ihm so fremd erscheinenden Welt niemals wirklich für sich entscheiden kann, ist  Edward aber nicht nur biographischer Ausfluss, sondern auch eine  wunderbare Personifikation jugendlicher Ängste und Sorgen im  Allgemeinen. Dass sich jenes Verständnis für die Figur ausgezahlt hat,  wird nicht nur darin deutlich, dass der Film offensichtlich den Nerv  eines heranwachsenden Publikums getroffen zu haben scheint, sondern  auch, dass es Burton mühelos gelingt, großes Mitgefühl und Sympathie für  diese nahezu stumme Mensch-Maschine aufzubauen. So erscheint es  letztlich nur folgerichtig, dass man zwar den argwöhnischen Blick des  Regisseurs auf die amerikanische Mittelschicht teilt und sich an deren  Entrüstung ob des Eindringlings ins heimelige Wertegefüge stößt, die  zweifellos schönsten Momente beschert der Film einem aber in jenen  Szenen, in denen er ganz intim vom Schicksal seines (Anti-)helden  erzählt. Selten wurde Coming-of-Age so schön und traurig zugleich behandelt.</p>
<p><a href="http://www.mehrfilm.de/wp-content/uploads/2012/05/ewi.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-30184" src="http://www.mehrfilm.de/wp-content/uploads/2012/05/ewi.jpg" alt="" width="250" height="139" /></a> Seinerzeit war Tim Burton kein großer Geschichtenerzähler. Und demnach ist auch <em>EDWARD SCISSORHANDS</em> weniger inhaltlich besonders ausufernde Variation von „Romeo and Juliet“, als vielmehr ein assoziatives Album großer Gefühle und Sehnsüchte, verflochten und zusammengehalten von jenen Eindrücken, die der Regisseur von Kindesbeinen an mit sich herum trug: Hier trifft Shakespeare auf Grimm, <em>FRANKENSTEIN</em>-Schloss auf Pril-Blume und inmitten der <em>METROPOLIS</em>-Zahnräder beschert Burton Kindheitsidol Vincent Price den letzten großen Kinoauftritt dessen Karriere. Was bei anderen zum wüsten Zitatereigen geraten würde, fügt sich hier nahtlos zu etwas gleichsam genuinen und  magischen Ganzen zusammen: <em>„You see, before he came down here, it never snowed. And afterwards, it did.“ </em>Tim Burton, du bist toll!<em></em></p>
<p style="text-align: center"><em><object width="600" height="475"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/eq2PPFUhfpo" /><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><embed wmode="opaque" src="http://www.youtube.com/v/eq2PPFUhfpo" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="600" height="475"></embed></object></em></p>
</div>
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		<title>21 Jump Street</title>
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		<pubDate>Fri, 11 May 2012 10:22:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gian-Philip Andreas</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Zugegeben &#8211; die Serie war doof, aber damals ein Renner: Eine Handvoll junger Cops klärte undercover und als Schüler verkleidet Verbrechen an US-High­schools auf – mit krass gefönten Popperfrisuren. Heute ist die Reihe aus den späten Achtzigern vor allem deshalb &#8230; <a href="http://www.mehrfilm.de/kritik/21-jump-street">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.mehrfilm.de/wp-content/uploads/2012/05/21_jump_street.jpg" alt="Plakat zum Film 21 Jump Street" title="21_jump_street" width="150" height="212" class="alignleft size-full wp-image-30172" />Zugegeben &#8211; die Serie war doof, aber damals ein Renner: Eine Handvoll junger Cops klärte undercover und als Schüler verkleidet Verbrechen an US-High­schools auf – mit krass gefönten Popperfrisuren. Heute ist die Reihe aus den späten Achtzigern vor allem deshalb berühmt, weil Johnny Depp darin bekannt wurde. Warum aber jetzt ein Kino-Nachklapp? </p>
<p>Weil die Ideenarmut in Hollywood inzwischen nicht mehr zu kaschieren ist, setzt die rotzige Inszenierung der sonst als Trickfilmer bekannten Regisseure Phil Lord und Chris Miller auf Selbstironie: &#8220;Sie recyceln den gleichen Scheiß immer wieder und hoffen, dass wir’s nicht merken&#8221;, heißt es im Film einmal über den aufgewärmten Undercover-Einsatz. Augenzwinker!</p>
<p><img src="http://www.mehrfilm.de/wp-content/uploads/2012/05/Szene_21_Jump_street.jpg" alt="Szene aus dem Film 21 Jump Street" title="Szene_21_Jump_street" width="300" height="198" class="alignright size-full wp-image-30171" />Womit auch der Hollywood-Schlamassel treffend beschrieben wäre. Jedenfalls müssen wieder zwei Cops zurück an die Highschool. Der eine ist schlau, aber dick (Jonah Hill), der andere eine tumbe Sportskanone (Channing Tatum). Während sie einem Drogendealer auf die Spur kommen sollen, merken sie, dass sich die gute, alte, diskriminierende Welt der High School verändert hat: Die Nerds sind jetzt die Coolen, die Protzer abgemeldet.</p>
<p>Und schuld daran sind Mark Zuckerberg und die Serie &#8220;Glee&#8221;. So weit so gut. So rumpelt der Film zweigleisig als Actionkrimi und High-School-Klamotte ohne Scheu vor derben Sprüchen vor sich hin, doch wegen der launigen Hauptdarsteller und zahlreicher popkultureller Querverweise bleibt das Ganze durchgehend unterhaltsam. Und Johnny Depp? Der ließ es sich nicht nehmen, höchstselbst einen der amüsantesten Cameo-Auftritte der letzten Jahre zu absolvieren.</p>
<p><script src="https://goviral.hs.llnwd.net/e1/playerjs/jump_street_11273.js?w=550&amp;h=400&amp;pID=61523&amp;bgc=ffffff&amp;cw=1383702&amp;skinName=light&amp;wmode=window&amp;hideChrome=0" type="text/javascript"></script></p>
<p><h1 class="ratingTitle"><a href="http://www.imdb.com/title/tt1232829/combined">Kritikerspiegel 21 Jump Street</a></h1><br />
<div class="ratingGroup"><br />
<div class="ratingRow"><div class="ratingLabel">Gian-Philip Andreas</div><div class="ratingSublabel">Westfälische Nachrichten</div><div class="ratingValues">6/10&nbsp;<img class="ratingStars" src="http://www.mehrfilm.de/wp-content/plugins/xavins-review-ratings/tiny_star/star.png" alt="&#9733;" title="6/10" /><img class="ratingStars" src="http://www.mehrfilm.de/wp-content/plugins/xavins-review-ratings/tiny_star/star.png" alt="&#9733;" title="6/10" /><img class="ratingStars" src="http://www.mehrfilm.de/wp-content/plugins/xavins-review-ratings/tiny_star/star.png" alt="&#9733;" title="6/10" /><img class="ratingStars" src="http://www.mehrfilm.de/wp-content/plugins/xavins-review-ratings/tiny_star/star.png" alt="&#9733;" title="6/10" /><img class="ratingStars" src="http://www.mehrfilm.de/wp-content/plugins/xavins-review-ratings/tiny_star/star.png" alt="&#9733;" title="6/10" /><img class="ratingStars" src="http://www.mehrfilm.de/wp-content/plugins/xavins-review-ratings/tiny_star/star.png" alt="&#9733;" title="6/10" /><img class="ratingStars" src="http://www.mehrfilm.de/wp-content/plugins/xavins-review-ratings/tiny_star/blank_star.png" alt="&#9734;" title="6/10" /><img class="ratingStars" src="http://www.mehrfilm.de/wp-content/plugins/xavins-review-ratings/tiny_star/blank_star.png" alt="&#9734;" title="6/10" /><img class="ratingStars" src="http://www.mehrfilm.de/wp-content/plugins/xavins-review-ratings/tiny_star/blank_star.png" alt="&#9734;" title="6/10" /><img class="ratingStars" src="http://www.mehrfilm.de/wp-content/plugins/xavins-review-ratings/tiny_star/blank_star.png" alt="&#9734;" title="6/10" />&nbsp;</div><br/></div><br />
<div class="ratingRow"><div class="ratingLabel">Carsten Happe</div><div class="ratingSublabel">Der Schnitt</div><div class="ratingValues">6/10&nbsp;<img class="ratingStars" src="http://www.mehrfilm.de/wp-content/plugins/xavins-review-ratings/tiny_star/star.png" alt="&#9733;" title="6/10" /><img class="ratingStars" src="http://www.mehrfilm.de/wp-content/plugins/xavins-review-ratings/tiny_star/star.png" alt="&#9733;" title="6/10" /><img class="ratingStars" src="http://www.mehrfilm.de/wp-content/plugins/xavins-review-ratings/tiny_star/star.png" alt="&#9733;" title="6/10" /><img class="ratingStars" src="http://www.mehrfilm.de/wp-content/plugins/xavins-review-ratings/tiny_star/star.png" alt="&#9733;" title="6/10" /><img class="ratingStars" src="http://www.mehrfilm.de/wp-content/plugins/xavins-review-ratings/tiny_star/star.png" alt="&#9733;" title="6/10" /><img class="ratingStars" src="http://www.mehrfilm.de/wp-content/plugins/xavins-review-ratings/tiny_star/star.png" alt="&#9733;" title="6/10" /><img class="ratingStars" src="http://www.mehrfilm.de/wp-content/plugins/xavins-review-ratings/tiny_star/blank_star.png" alt="&#9734;" title="6/10" /><img class="ratingStars" src="http://www.mehrfilm.de/wp-content/plugins/xavins-review-ratings/tiny_star/blank_star.png" alt="&#9734;" title="6/10" /><img class="ratingStars" src="http://www.mehrfilm.de/wp-content/plugins/xavins-review-ratings/tiny_star/blank_star.png" alt="&#9734;" title="6/10" /><img class="ratingStars" src="http://www.mehrfilm.de/wp-content/plugins/xavins-review-ratings/tiny_star/blank_star.png" alt="&#9734;" title="6/10" />&nbsp;</div><br/></div><br />
<div class="ratingRow"><div class="ratingLabel">Sascha Westphal</div><div class="ratingSublabel">epd Film, Die Welt, FR</div><div class="ratingValues">1/10&nbsp;<img class="ratingStars" src="http://www.mehrfilm.de/wp-content/plugins/xavins-review-ratings/tiny_star/star.png" alt="&#9733;" title="1/10" /><img class="ratingStars" src="http://www.mehrfilm.de/wp-content/plugins/xavins-review-ratings/tiny_star/blank_star.png" alt="&#9734;" title="1/10" /><img class="ratingStars" src="http://www.mehrfilm.de/wp-content/plugins/xavins-review-ratings/tiny_star/blank_star.png" alt="&#9734;" title="1/10" /><img class="ratingStars" src="http://www.mehrfilm.de/wp-content/plugins/xavins-review-ratings/tiny_star/blank_star.png" alt="&#9734;" title="1/10" /><img class="ratingStars" src="http://www.mehrfilm.de/wp-content/plugins/xavins-review-ratings/tiny_star/blank_star.png" alt="&#9734;" title="1/10" /><img class="ratingStars" src="http://www.mehrfilm.de/wp-content/plugins/xavins-review-ratings/tiny_star/blank_star.png" alt="&#9734;" title="1/10" /><img class="ratingStars" src="http://www.mehrfilm.de/wp-content/plugins/xavins-review-ratings/tiny_star/blank_star.png" alt="&#9734;" title="1/10" /><img class="ratingStars" src="http://www.mehrfilm.de/wp-content/plugins/xavins-review-ratings/tiny_star/blank_star.png" alt="&#9734;" title="1/10" /><img class="ratingStars" src="http://www.mehrfilm.de/wp-content/plugins/xavins-review-ratings/tiny_star/blank_star.png" alt="&#9734;" title="1/10" /><img class="ratingStars" src="http://www.mehrfilm.de/wp-content/plugins/xavins-review-ratings/tiny_star/blank_star.png" alt="&#9734;" title="1/10" />&nbsp;</div><br/></div><br />
<div class="overallRow"><div class="ratingLabel">Durchschnitt</div><div class="ratingSublabel"></div><div class="ratingValues">4.5/10&nbsp;<img class="ratingStars" src="http://www.mehrfilm.de/wp-content/plugins/xavins-review-ratings/tiny_star/star.png" alt="&#9733;" title="4.5/10" /><img class="ratingStars" src="http://www.mehrfilm.de/wp-content/plugins/xavins-review-ratings/tiny_star/star.png" alt="&#9733;" title="4.5/10" /><img class="ratingStars" src="http://www.mehrfilm.de/wp-content/plugins/xavins-review-ratings/tiny_star/star.png" alt="&#9733;" title="4.5/10" /><img class="ratingStars" src="http://www.mehrfilm.de/wp-content/plugins/xavins-review-ratings/tiny_star/star.png" alt="&#9733;" title="4.5/10" /><img class="ratingStars" src="http://www.mehrfilm.de/wp-content/plugins/xavins-review-ratings/tiny_star/half_star.png" alt="&frac12;" title="4.5/10" /><img class="ratingStars" src="http://www.mehrfilm.de/wp-content/plugins/xavins-review-ratings/tiny_star/blank_star.png" alt="&#9734;" title="4.5/10" /><img class="ratingStars" src="http://www.mehrfilm.de/wp-content/plugins/xavins-review-ratings/tiny_star/blank_star.png" alt="&#9734;" title="4.5/10" /><img class="ratingStars" src="http://www.mehrfilm.de/wp-content/plugins/xavins-review-ratings/tiny_star/blank_star.png" alt="&#9734;" title="4.5/10" /><img class="ratingStars" src="http://www.mehrfilm.de/wp-content/plugins/xavins-review-ratings/tiny_star/blank_star.png" alt="&#9734;" title="4.5/10" /><img class="ratingStars" src="http://www.mehrfilm.de/wp-content/plugins/xavins-review-ratings/tiny_star/blank_star.png" alt="&#9734;" title="4.5/10" />&nbsp;</div><br/></div><br />
</div></p>
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		<title>Ausgerechnet Sibirien</title>
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		<pubDate>Fri, 11 May 2012 09:20:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gian-Philip Andreas</dc:creator>
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			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-30166" title="Sibirien_FINAL_A1.indd" src="http://www.mehrfilm.de/wp-content/uploads/2012/05/usgerechnet_sibirien.jpg" alt="Plakat zum Film Ausgerechnet Sibirien" width="150" height="212" />Filmemachen nach Zahlen: Wer bereits bei dem deutschen Titel an die US-Serie &#8220;Ausgerechnet Alaska&#8221; (&#8220;Northern Exposure&#8221;) aus den Jahren 1990 bis 1995 denkt, der liegt nicht ganz falsch. In diesem Fall schicken wir auch einen Sonderling in ein kulturell fremdes Umfeld, sorgen für einen Kulturschock und lassen ihn dann die neue Umgebung liebgewinnen. Tausendmal gesehen, nicht zuletzt auch im deutschen Film und Fernsehen. Wenn Joachim Król diesen Sonderling spielt, liegt die Messlatte zudem hoch.</p>
<p>Zu viele Figuren dieser Art hat er schon gespielt, man denke nur an das schöne Rail-Movie &#8220;Zugvögel&#8221;, in dem er einst als Fahrplan-Fetischist nach Lappland reiste. In der Abenteuer-Komödie von Ralf Hüttner muss er nun als Leverkusener Textilversandhändler nach Südsibirien, um dort eine Filiale zu coachen. Knalltüten überall: saufselige Chaos-Russen hier, der akribische Krämer dort, an seiner Seite Armin Rohde auf Autopilot.</p>
<p><img class="alignright size-full wp-image-30165" title="Ausgerechnet_Sibirien" src="http://www.mehrfilm.de/wp-content/uploads/2012/05/Ausgerechnet_Sibirien.jpg" alt="Szene aus dem Film Ausgerechnet Sibirien" width="300" height="200" />Erst als Króls Figur dem Kehlkopfgesang einer schorischen Schamanin erliegt und ihr ins Nirgendwo hinterherreist, wird es dezent berührend (und leicht esoterisch). Culture-Clash, wie man es aus vielen Komödien kennt.</p>
<p>Am Ende, na klar, ist Leverkusen keine Option mehr. Langweilig ist das nicht, was Regisseur Ralf Huettner (&#8220;Vincent will Meer&#8221;) und Produzentin Minu Barati, die Joschka-Fischer-Gattin, hier zusammenmontiert haben. Nur kommt eben alles genau so, wie man es schon kennt. Doch Dank der wieder einmal berührenden darstellerischen Leistung des Hauptdarstellers, ist die Enttäuschung am Ende nicht allzu groß.</p>
<p>&nbsp;<object width="600" height="475"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/uewUf4vWyWc" /><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><embed wmode="opaque" src="http://www.youtube.com/v/uewUf4vWyWc" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="600" height="475"></embed></object>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Einmal ist keinmal</title>
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		<pubDate>Thu, 10 May 2012 11:38:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tobias Lischka</dc:creator>
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		<description><![CDATA[&#8220;Hey! Why you messin&#8217; with my tasty cakes.&#8221; - Um beim Kinopublikum mit den Adaptionen Janet Evanovichs erfolgreich zu sein, bedarf es ebenso einer/s fähigen Regisseurs/in und talentierten Drehbuchautors/in wie einer sympathischen Hauptdarstellerin. Regisseurin Julie Anne Robinsons Leinwand-Umsetzung des populären &#8230; <a href="http://www.mehrfilm.de/kritik/einmal-ist-keinmal">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft" src="http://data7.blog.de/media/091/6359091_530377e5b1_l.jpeg" alt="Einmal ist keinmal Poster 1" width="150" height="212" /> <em>&#8220;Hey! Why you messin&#8217; with my tasty cakes.&#8221; -</em> Um beim Kinopublikum mit den Adaptionen Janet Evanovichs  erfolgreich zu sein, bedarf es ebenso einer/s fähigen Regisseurs/in und talentierten Drehbuchautors/in wie einer sympathischen Hauptdarstellerin. Regisseurin Julie Anne Robinsons Leinwand-Umsetzung des populären Abenteuers von Stephanie Plum wirkt aber so, als hätten die Autoren der &#8220;Sesamstraße&#8221; beschlossen, einen Krimi zu inszenieren, dabei den Machern von &#8220;Lethal Weapon&#8221; und &#8220;CSI New York&#8221; über die Schultern geschaut, nichts von ihrer Recherche verstanden und dabei ihr untrügliches Gespür für das Komische in den absurdesten (zwischenmenschlichen) Situationen verloren. Darüber hinaus erfährt der Film den Charme einer modernisierten &#8220;Low Budget&#8221;-Doppel-TV Folge Marke &#8220;Starsky und Hutch&#8221;, welche als Einstieg in eine zähe RTL-II-Serien-Produktion der Romane Janet Evanovichs sein könnten.</p>
<p><img class="alignright" src="http://data7.blog.de/media/092/6359092_27f75c1d06_l.jpeg" alt="Einmal ist keinmal Poster 2" width="300" height="193" /> <em>&#8220;I´m naked.I&#8217;m on my way.&#8221; -</em> Regisseurin Julie Anne Robinsons klammert sich akribisch an das Drehbuch ihrer Autorinnen Liz Brixius, Kirsten Smith und Karen McCullah Lutz, hakt brav Erzähletappe um Erzähletappe ab, ohne &#8220;auf den ersten Blick&#8221; eine  Kohärenz zwischen den einzelnen Abschnitten herzustellen. Ebenso wenig versteht sie es, absurd-witzige, actionreiche und dynamische Momente zu kreieren, um das Publikum entsprechend zu unterhalten. &#8220;Einmal ist keinmal&#8221; erzählt vordergründig viel. Blickt man aber hinter die aufgezogene Krimi-Fassade, wird schnell deutlich, wie blutleer, humorbefreit bzw. mißverständlich der gesamte Film inszeniert ist. Bis auf wenige amüsante Momente, die in der dramturgischen Einöde verpuffen (Stichwort Nudistentransport), herrscht ein insgesamt &#8220;zu&#8221; ernster Tonfall vor. </p>
<p>Bereits nach weniger als der Hälfte der Laufzeit macht sich folgerichtig die totale Langeweile breit. Ein Beispiel: Stephanie Plum wird in ihrer Wohnung von ihrem Ex-Freund  Joe Morelli  unter der Dusche überrascht. Den soll sie jedoch jagen und festnehmen. Prompt wird sie per Handschellen an die Duschkabine geklammert und verliert ihr Handtuch. Würden sich die Protagonisten nicht kennen, wäre ein solcher Moment herrlich amüsant. Und hätte neben dem Voyeurismus / aller Frivolität etwas Knisterndes /  Romantisches an sich. Da aber zwischen beiden eine Beziehung besteht, welche erst einmal auf Eis gelegt ist, man sich also kennt, geht natürlich der Witz und der Esprit dieser gesamten Situation verloren.</p>
<p><img class="alignleft" src="http://data7.blog.de/media/093/6359093_cfbcc9b2cf_l.jpeg" alt="Einmal ist keinmal Poster 3" width="200" height="148" /> Ebenso ärgerlich ist die Tatsache, dass Regisseurin Julie Anne Robinson und die zuständigen Autorinnen den Charakter der Figur Stephanie Plum entsprechend verändert haben, so dass aus einer ehemals liebenswerten-schusseligen Figur, mit der man herzlich lacht, nun eine per brünetter Haarfarbe getarnte &#8220;Alpha-Blondine&#8221; erwachsen ist. Katherine Heigl versagt in ihrer Rolle als Stephanie Plum nicht auf Grund purer Überforderung. Das Drehbuch verzichtet auf eine nachvollziehbare Charakterzeichnung und lässt kein gutes Haar an der Hauptfigur.</p>
<p><img class="alignright" src="http://data7.blog.de/media/094/6359094_65cdc71081_l.jpeg" alt="Einmal ist keinmal Poster 4" width="212" height="173" /> Freunde virtuos inszenierter Action kommen in &#8220;Einmal ist keinmal&#8221;  ebensowenig auf ihre Kosten. Denn bis auf die notwendigen Schießerein im  Showdown mit zu kleiner Frauenhandfeuerwaffe (selbst dieser Gag wird  duch das unrionische Spiel der Darsteller noch zu Grabe getragen), einer  kleinen Auseinandersetzung im Boxring und ein paar eingestreuten Jagd- und Flucht-Sequenzen hat &#8220;Einmal ist keinmal&#8221; leider nichts intelligent Unterhaltsames zu bieten. Den Defiziten wie fehlender Dramaturgie, Action und passgenauen Gags stehen neben Katherine Heigl selbst, die sich nach Kräften im Film müht, eine passable Figur abzugeben, zumindest sympathische Figuren wie John Leguizamo als Jimmy Alpha und Sherri Shepherd als &#8220;Lula&#8221; gegenüber. Und zumindest hinterlässt Julie Anne Robinsons Film einen handwerklich einigermaßen passablen Eindruck: Die entsprechenden Sets und Locations erweisen sich als authentisch. Was aber nichts daran ändert, dass sich &#8220;Einmal ist keinmal&#8221; neben Gurken wie &#8220;Das gibt Ärger&#8221; als einer der Tiefpunkte des Kinojahres 2012 in Sachen romantischer &#8220;Actionkomödie&#8221; erweist.</p>
<p>&nbsp;<object width="600" height="475"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/ZevBVrFlBGA" /><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><embed wmode="opaque" src="http://www.youtube.com/v/ZevBVrFlBGA" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="600" height="475"></embed></object></p>
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		<title>Wir kaufen einen Zoo</title>
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		<pubDate>Wed, 09 May 2012 10:16:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tobias Lischka</dc:creator>
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		<description><![CDATA[&#8220;I thought if I came out here it would stop. Back home, every place reminded me of her. Filippe&#8217;s on Third Street. Balboa Park. Little Dom&#8217;s, the coffee shop, that&#8230; That&#8217;s a big one.&#8221; &#8211; Zoos sind eine wunderbare Sache, &#8230; <a href="http://www.mehrfilm.de/kritik/wir-kaufen-einen-zoo">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em><img class="alignleft size-full wp-image-30139" title="wir_kaufen_zoo" src="http://www.mehrfilm.de/wp-content/uploads/2012/05/wir_kufen_zoo.jpg" alt="Plakat zum Film Wir kaufen einen Zoo" width="150" height="212" />&#8220;I  thought if I came out here it would stop. Back home, every place  reminded me of her. Filippe&#8217;s on Third Street. Balboa Park. Little  Dom&#8217;s, the coffee shop, that&#8230; That&#8217;s a big one.&#8221; &#8211; </em>Zoos sind eine wunderbare Sache, haben für viele geradezu etwas &#8220;magisches&#8221;  an sich. In unzähligen Filmen standen sie schon mal mehr, mal weniger  erfolgreich &#8220;Pate&#8221;, zuletzt in  Francis Lawrence ambitioniertem Drama &#8220;Wasser für die Elefanten&#8221; aus dem  Jahre 2011. Im aktuellen Kinojahr 2012 darf man nun auch mit  Interesse verfolgen, wie sich Regisseur Cameron Crowe mit seinem  aktuellem Film &#8220;Wir kaufen einen Zoo&#8221; qualitativ schlägt. Zumal  der ehemalige Erfolgsgarant (&#8220;Jerry McGuire &#8211; Spiel des  Lebens&#8221;, &#8220;Almost Famous &#8211; Fast berühmt&#8221;) in den letzte Jahren keinen  künstlerischen und kommerziellen Erfolg im Kino mehr einfahren konnte. Die schlechte Nachricht ist: Auch &#8220;Wir kaufen  einen Zoo&#8221; wird an dieser Tatsache nichts ändern, eher eine weitere  negative Notiz zum aktuellen Schaffen Cameron Crowes hinzufügen.</p>
<p><img class="alignright" src="http://data7.blog.de/media/989/6356989_e1cb5dd2d0_l.jpeg" alt="Wir kaufen einen Zoo Poster 2" width="400" height="281" /></p>
<p><em>&#8220;I like your drawing&#8230;its a little dark. Wheres the sun?&#8221; </em><br />
<em>&#8220;There&#8217;s not sun in the underworld&#8230;at least that I&#8217;m aware of.&#8221; &#8211; </em>Dabei sollte die Ausgangsidee des Filmes in den Händen eines fähigen  Regisseurs eigentlich Stoff für deutlich mehr hergeben, als es in 124  Minuten dann der Fall ist: auf wahren Begebenheiten basierend wird die  Geschichte eines Mannes und seiner Kinder erzählt, die einen  Neuanfang nach dem Tod der Frau/Mutter wagen möchten und daher einem  Selbstfindungsprozess unternehmen. Eigentlich ein Stoff wie gemalt  für Cameron Crowe. Zumal er in Angesicht dieser eigentlich simpel anmutenden Thematik einst inszenatorisch bewiesen hat,  wie überraschend sich einige Dinge im Leben ereignen können.  Und welche zwischenmenschlichen Schicksale und Konflikte sie dabei heraufbeschwören. Ob sich das Leben im Angesicht dieser Aspekte am  Ende als gerecht erweist, steht ebenso auf einem anderem Blatt Papier.</p>
<p>Im Gegensatz zu &#8220;Jerry McGuire &#8211; Spiel des Lebens&#8221; beispielsweise  offenbart sich Cameron Crowes Film als insgesamt mit zu wenig zwischenmenschlich-dramatischer Fallhöhe bzw. dümpelt Dank am Ende zu weniger Spannungsmomente eher in  &#8220;Rosamunde Pilcher&#8221;-Sommersohnenstrahlenästhetik vor sich hin. Am  Anfang ist noch alles schlecht. Und am Ende ist dann alles gut. Das vermutet man schon  nach weniger als der Hälfte der Laufzeit. Was auch nicht weiter stören  würde, hätten Cameron Crowe und Aline Brosh McKenna als zuständige  Scriptwriterin das eingehalten, was dem Betrachter mit &#8220;Wir kaufen einen  Zoo&#8221; nunmal versprochen wird: ein packendes Abenteuer.</p>
<p><img class="alignleft" src="http://data7.blog.de/media/990/6356990_8d61a4e031_l.jpeg" alt="Wir kaufen einen Zoo Poster 3" width="424" height="298" /></p>
<p><em>&#8220;You&#8217;re going to have to put some more skin in the game boss.&#8221; &#8211; </em>Die sich zu entwickelnde, gespielte Beziehung zwischen Matt Damon  und Scarlett Johannson als Wegweiser des Schicksals erfährt in Sachen Freundschaft und Liebe nicht die Entwicklung,  Reibungsfläche, das interessante Zusammenwachsen in ausreichenden Situationen und den daraus resultierenden Antrieb für die  Geschichte.</p>
<p>Matt Damon darf sich  als  Benjamin Mee lediglich darauf reduzieren lassen, das Herz von  Scarlett Johansson zu erobern, weil er als &#8220;Gutmensch&#8221; nunmal  den Zoo gerettet hat. Und zwar so, als hätte er den Beruf des Zoohalters  schon immer perfekt im Blut gehabt. Ein paar eingestreute Szenen, in  denen zur Abwechslung mal an diesem Trugbild für den Betrachter  gerüttelt wird (Stichwort Tierställe), erweisen sich in der Gesamtsumme  als unzureichend. Scarlett Johannson erfährt in ihrer Rolle als  Herzensdame Kelly Foster ebenso eine eindimensionale Zeichung, bleibt in  dem Rahmen beschränkt, ihren Zoo mit allen physischen Mitteln retten zu  müssen, koste es was es wolle. Beide erleben miteinander &#8220;zu wenige&#8221;  gespielte Tiefen, eher laue, öde &#8220;Sommernachtsgespräche, welche dem Film  viel Tempo kosten. Die wenigen, vorgetragenen Streiterein verpuffen  relativ zügig in der dramaturgischen Einöde. Ebensowenig wird die  Tatsache nicht genau hinterfragt, warum sich beispielsweise Elle Fanning  in ihrer Rolle als Lily Miska in Benjamin Mees Sohn Dylan verliebt.</p>
<p>Darüber hinaus gibt John Michael Higgins als Zooinspektor Walter Ferris,  begleitet von schrillen, expositionellen Gitarrensoli, eher die Rolle  eines zweitklassigen, nicht allzu ernstzunehmenden Schurken aus dem  Boulevard-Theater, da er eine schon lange nicht mehr gesehene,  schmierig-hochnäsige Überzeichnung an den Tag legt und sich nur darauf  reduzieren lassen muß, Benjamin Mee in Sachen Eröffnung des Zoos in die  sprichwörtliche Suppe zu spucken.</p>
<p>Durch John Michael Higgins Anblick  und dessen erstes Auftreten werden bisweilen eher komödiantische  Erinnerungen an den Klamauklassiker &#8220;Ein ausgekochtes Schlitzohr&#8221; und  dessen gleiche Gut-und-Böse-Figurenkonstellationen mit Sheriff Buford T.  Justice und Darsteller Burt Reynols als &#8220;Bandit&#8221; wach. Diese Dinge  tragen wesentlich dazu bei, dass man den Eindruck erhält, dass sich  Cameron Crowe und die zuständigen Drehbuchautoren nicht ernsthaft genug mit  ihrem Stoff beschäftigt haben.</p>
<p><img class="alignright" src="http://data7.blog.de/media/994/6356994_dc8b78333b_l.jpeg" alt="Wir kaufen einen Zoo Poster 5" width="400" height="599" /></p>
<p><em>&#8220;How come you don&#8217;t tell stories anymore?&#8221; &#8220;Well, because we&#8217;re livin&#8217; the story.&#8221; &#8211; </em>Dazu serviere man: putzige Kinder und Tiere, welche (fast) alle  immer so lieb und brav mit ihren Kulleraugen  rollen, bis sie sich nahezu perfekt in die schematische  Konstruktion des Films einreihen können.</p>
<p>&#8220;Wir kaufen einen Zoo&#8221; wirkt in vielen Belangen betrügerisch: kommt es zu den entscheidenden Szenen im Verlaufe  des Films, beispielsweise wenn eine Tür von innen im Gehege eines  herumwandernden Löwen repariert werden muss oder ein Blitzschlag einen Baum umgefällt hat, welcher den Zugang  der Gäste zum Zoo blockiert, muß man sich als Betrachter seine  Gedanken machen. Denn mal Hand aufs Herz: welcher Löwe  hätte sich tatsächlich im Gehege mit einfachen Rufen so weglocken  lassen, wie es in &#8220;Wir kaufen einen Zoo&#8221; der Fall ist, damit der Zugang  zum Gehege repariert werden kann. Realistisch betrachtet wäre jeder  Zoowärter in derlei Siuationen schon in Stücke gerissen  worden. Zum anderen: hätten ALLE Gäste wirklich vor dem blockierten  Zugang gewartet, um in den wiederaufgebauten Zoo &#8220;ihres  Herzens&#8221; zu gelangen. Die Realität sieht anders aus. Cameron Crowe jedoch möchte das Ziel erreichen,  ein lebensnahes und gleichzeitig -bejahendes &#8220;Drama&#8221; abliefern. Jedoch findet in seinem Film keine Auseinandersetzung  mit der harten Realität, welche &#8220;auf&#8221; einer wahren Geschichte beruht,  statt. Viel mehr verleiht er seinem aktuellen Schaffen einen &#8220;Forrest  Gump&#8221; ähnlichem, hier völlig unpassenden, märchenhaft-antiquiert  wirkenden Anstrich.</p>
<p><img class="alignleft" src="http://data7.blog.de/media/992/6356992_9ef01824e7_l.jpeg" alt="Wir kaufen einen Zoo Poster 4" width="408" height="309" /></p>
<p>Und begeht mit dieser dabei insgesamt harmlos wirkenden  Inszenierung völlige Realitätsflucht- bzw. Verweigerung, begleitet  von einem musikalischem Piano- und Gitarren Rührseligkeits-Score. In  dieser ist aber ebenso die sprichwörtliche &#8220;Crux&#8221; begraben: denn durch  die ungefährlich-perfide wirkende Art des Films und dessen manipulative  Rührseligkeit fühlt sich so mancher Betrachter angesprochen, vor allem diejenigen, die bis jetzt die angesprochenen Defizite im Film gar nicht  wahrgenommen haben. Oder bewußt ignoriert haben.</p>
<p>Trotz aller Verlogenheit und Naivität muss man wohl oder übel zugeben, dass &#8220;Wir kaufen einen Zoo&#8221; ein gewissen  Nerv des Betrachters dann doch trifft, welcher mit blümelig-sommerlicher  &#8220;Rosamunde Plicher&#8221;-Landschafts-Dramaturgie bzw.  Atmosphäre dann doch keine Probleme hat. Schade ist nur, dass es  Regisseur Cameron Crowe mittlerweile wie in &#8220;Wir kaufen einen Zoo&#8221;  derart nötigt hat, sein Publikum zu verschaukeln, um wieder einen  entsprechenden Erfolg zu erzielen: wenn alle Protagonisten in  besagtem Zoo noch unter uns weilen, dann leben sie noch heute.  Und Maggie  Elizabeth Jones bezirzt uns stets als kleine Rosie Mee bis heute mit  ihrem kalkulierem Charme.</p>
<p><img class="alignright" src="http://data7.blog.de/media/995/6356995_75f38730c2_l.jpeg" alt="Wir kaufen einen Zoo Poster 6" width="400" height="240" /></p>
<p><em>&#8220;Why would a beautiful woman like you talk to a stranger like me?&#8221; &#8220;Why not?&#8221; </em>- &#8221;Wir kaufen einen Zoo&#8221; trägt die klare Handschrift eines bis  ins Mark kalkulierenden Romantikers des reiferen  Alters auf dem Regiestuhl, der sich in öden 124 Minuten Laufzeit nicht auf Fall- und  Augenhöhe des Publikum bewegt, sondern von oben herab seine sich in  wenigen Sätzen zusammenfassenden Lebensweisheiten und Philosphien unters Volk streut. Cameron Crowes Film offebart sich als eine der übelsten &#8220;Drama&#8221;-Schlaftabletten im noch jungem Kinojahr  2012.</p>
<p>&nbsp;<object width="600" height="475"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/CQRvq6iQvjc" /><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><embed wmode="opaque" src="http://www.youtube.com/v/CQRvq6iQvjc" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="600" height="475"></embed></object></p>
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		<title>&#8220;Incognita&#8221; und &#8220;Ich lebe träume&#8221; &#8211; Zwei Weltpremieren in Münster</title>
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		<pubDate>Tue, 08 May 2012 15:36:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Gertz</dc:creator>
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			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-30116" title="Incognita" src="http://www.mehrfilm.de/wp-content/uploads/2012/05/Incognit.jpg" alt="Plakat zum Film Incognita" width="150" height="207" />Zwei außergewöhnliche Filme feiern diese Woche (am Mittwoch, 19 Uhr im Cineplex und am Freitag, 11. Mai um 19 Uhr im Cinema) ihre Welt-Premiere in Münster. Der in Sofia geborene und in Münster lebende Filmemacher Mihail Pandoursky (mehrfach ausgezeichnet für u.a. &#8220;Der einzige Zeuge&#8221;, 1990 und &#8220;Golgotha&#8221;, 1994) stellt zusammen mit seiner Hauptdarstellerin Iva Gocheff und seinem Hauptdarsteller Georgi Staykov sowie dem Filmkomponisten Konstantin Tsekov seinen Mystery-Thriller &#8220;<strong>Incognita</strong>&#8221; vor. Nur zwei Tage später, am Freitag, präsentiert Filmemacher Ragnar Kopka seine filmische Kollage &#8220;<strong>Ich lebe träume</strong>&#8220;.</p>
<p>Der Regisseur und Kameramann Ragnar Kopka interessiert sich seit Jahren für die Umsetzung von Bewegung in filmischer Form. Durch die Begegnung mit dem Choreografen, Tänzer und Poeten Vinicius, ist ein einmaliges Projekt entstanden: die Verfilmung von Vinicius eigenen Gedichten in Form einer Verbindung von Bewegung, Tanz, Musik, Lyrik und Bild. <img class="alignright size-full wp-image-30118" title="ich_lebe_traeume" src="http://www.mehrfilm.de/wp-content/uploads/2012/05/ich_lebe_treume.jpg" alt="Szene aus Ich lebe traeume" width="300" height="201" />Die Texte, die als Ausgangspunkt für bewegende tanzende Augenblicke dienen, stiften zum Sehen, Spüren und Erahnen an. Intuitionsgeleitet wurde das gesamte Filmprojekt in Bewegung gesetzt. Professionelle SängerInnen, MusikerInnen, KomponistInnen und SprecherInnen aus verschiedenen europäischen Ländern hat Vinicius zur Kooperation eingeladen. &#8220;Diese Menschen haben mir wunderbares Material geliefert&#8221;, so Kopka.</p>
<p>Gedreht wurde in Münster und Umgebung, denn diese Stadt hat das Leben und ihre künstlerischen Entfaltung der verantwortlichen Künstler im Laufe der Jahre entscheidend geprägt. Die Weltpremiere von <strong>&#8220;Ich lebe träume&#8221; </strong>wird im Cinema, Warendorfer Str. 45-47, 48145 Münster, gefeiert, für Karten: Tel.: 0251-30300. Der Film wird <strong>am Freitag, 11. und Samstag 12. Mai, jeweils um 19 Uhr gezeigt.</strong></p>
<p><div id="attachment_30117" class="wp-caption alignleft" style="width: 210px"><img class="size-full wp-image-30117" title="Mihail_Pandoursky" src="http://www.mehrfilm.de/wp-content/uploads/2012/05/Mihil_Pndoursky.jpg" alt="Mihail Pandoursky" width="200" height="269" /><p class="wp-caption-text">Mihail Pandoursky</p></div></p>
<p>Im Mystery-Thriller <strong>&#8220;Incognita&#8221; von Mihail Pandoursky</strong>, an dem er zehn Jahre lang gearbeitet hat, geht es um Anton Horn (Heorgi Staykov), einen berühmten Dirigenten, der die Uraufführung seines neuen Werkes nach dem Mythos von Prometheus vorbereitet. Während der Vorbereitung läuft nicht alles nach Plan, denn Anton hält nicht viel von der Musik, die sein Freund Alexander für den Film komponiert hat. Eines Tages entdeckt Anton in seinem Auto eine von der Polizei gesuchte junge Frau, die aus einer Nervenheilanstalt geflohen ist. Anton verrät die Frau nicht, bringt sie (Iva Gocheff) bei einem befreundeten Professor unter, der ihr das Notenschreiben beibringt. Wenig später stellt sich heraus, dass Dorothea nicht nur die Musik &#8220;sehen&#8221; kann, die sie niederschreibt, sondern auch die Bilder, die dahinterstecken. Nach und nach weiht sie Anton in eine ihm unbekannte Welt voller Wunder ein. Mehr über den Film findest Du auf der <a href="http://www.incognita-movie.com/" target="_blank">Filmhomepage</a>.</p>
<p>Die Welt-Uraufführung von &#8220;<strong>Incognita</strong>&#8221; wird zusammen mit dem Regisseur und den Teammitgliedern am <strong>Mittwoch, 09.05. um 19 Uhr</strong> im Cineplex, Albersloher Weg in Münster gefeiert. Vielleicht sieht man sich dort?</p>
<p>&nbsp;<object width="600" height="475"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/ZYYaEVyp6is" /><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><embed wmode="opaque" src="http://www.youtube.com/v/ZYYaEVyp6is" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="600" height="475"></embed></object>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Total Recall &#8211; Trailer</title>
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		<pubDate>Mon, 07 May 2012 16:01:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Gertz</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Aufgewärmt schmeckt manches besser. Doch gilt das auch für erfolgreiche Sci-Fi-Actionthriller? 1990 hatte Arnold Schwarzenegger, Ex-Bodybuilder, Ex-Action-Ikone und Ex-Gouverneur, kurz vor dem Zenit seiner beeindruckenden Schauspielkarriere in einem Paul Verhoeven-Thriller namens &#8220;Total Recall&#8221; die Hauptrolle übernommen. Basierend auf einer Kurzgeschichte &#8230; <a href="http://www.mehrfilm.de/trailer/total-recall-trailer">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Aufgewärmt schmeckt manches besser. Doch gilt das auch für erfolgreiche Sci-Fi-Actionthriller? 1990 hatte Arnold Schwarzenegger, Ex-Bodybuilder, Ex-Action-Ikone und Ex-Gouverneur, kurz vor dem Zenit seiner beeindruckenden Schauspielkarriere in einem Paul Verhoeven-Thriller namens &#8220;Total Recall&#8221; die Hauptrolle übernommen. Basierend auf einer Kurzgeschichte von Philip K. Dick, ging es um einen Minenarbeiter, der per Gehirnmaninpulationen an einen Wunsch-Ort reisen wollte. Ein bezahlbares Abenteuer &#8211; in der Zukunft. Schwarzenegger überzeugte, der Film wurde ein Erfolg. Len Wiseman, Mastermind der mehr oder weniger erfolgreichen &#8220;Underworld&#8221;-Reihe und Ehemann von Kate Beckinsale, wollte die Geschichte unbedingt noch einmal umsetzen, diesmal mit Colin Farrell in der Hauptrolle und seiner Frau Kate Beckinsale in der Nebenrolle (die einst Sharon Stone bekannt machte).</p>
<p>Colin Farrell spielt Schwarzenegger, Kate Beckinsale schlüpft in die Rolle von Sharon Stone&#8230; Das ganze Vorhaben verströmt den Geschmack einer Light-Version, eines müden Abklatsches. Musste das sein? Len Wiseman, dem als Regisseur zuletzt 2007 mit &#8220;Stirb langsam 4.0&#8243; ein kleines Ausrufungszeichen gelang, braucht unbedingt wieder ein Erfolgserlebnis. Für seine Version des Sci-Fi-Klassikers hat er sich namhafte Darsteller ins Boot geholt, so werden neben Farrell und Beckinsale auch Bill Nighy, Jessica Biehl und Ethan Hawke auf der Leinwand zu sehen sein. Sony/Columbia Pictures werden den Film weltweit im August 2012 ins Kino bringen, in Deutschland soll der Film am <strong>16. August</strong> die Leinwände erobern. Man darf gespannt sein. Anbei der deutsche Trailer zu &#8220;Total Recall&#8221; (2012).</p>
<p>&nbsp;<object width="600" height="475"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/EV6aGBlR6ls" /><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><embed wmode="opaque" src="http://www.youtube.com/v/EV6aGBlR6ls" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="600" height="475"></embed></object>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>50/50 &#8211; Freunde fürs Überleben</title>
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		<pubDate>Mon, 07 May 2012 09:30:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tobias Lischka</dc:creator>
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		<description><![CDATA[&#8220;I´m Alan Lombardo, stage three lymphoma. Pleased to meet you.&#8221; - Krebs- und Alltagsdramen scheinen ja spätestens seit Regisseur Alejandro González Iñárritus´ Erfolg &#8220;Biutiful&#8221; oder Andreas Dresens Filmpreisgewinner &#8220;Halt auf freier Strecke&#8221; im Mainstream angekommen zu sein. &#8220;50/50 &#8211; Freunde &#8230; <a href="http://www.mehrfilm.de/kritik/5050-freunde-furs-uberleben">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.mehrfilm.de/wp-content/uploads/2012/05/50_50.jpg" alt="Plakat zum Film 50 50 Freunde zum Überleben" title="50_50" width="150" height="213" class="alignleft size-full wp-image-30100" /><em>&#8220;I´m Alan Lombardo, stage three lymphoma. Pleased to meet you.&#8221; -</em> Krebs- und Alltagsdramen scheinen ja spätestens seit Regisseur Alejandro González Iñárritus´ Erfolg &#8220;Biutiful&#8221; oder Andreas Dresens Filmpreisgewinner &#8220;Halt auf freier Strecke&#8221; im Mainstream angekommen zu sein. &#8220;50/50 &#8211; Freunde fürs Überleben&#8221; mit Hauptdarsteller Joseph  Gordon-Levitt (&#8220;Inception&#8221;, &#8220;500 Days of Summer&#8221;) entpuppt sich aber bei näherer Betrachtung keineswegs als ebenso heftiger Schlag in die Magengrube wie einst &#8220;Biutiful&#8221; oder &#8220;Halt auf freier Strecke&#8221;, sondern (trotz der gleichen inszenatorischen Vorhersehbarkeit) Dank der gut aufgelegten und  sympathischen Darstellerriege und des komödiantischen Grundtons als harmonischer, mit entsprechender &#8220;Feel-Good-Attitüde&#8221; versehener, fluffiger Gegenentwurf zu den genannten Depressiva.</p>
<p>Man kann Jonathan Levines Film die immanente, dramaturgische Konventionalität und Vorhersehbarkeit nicht einmal übel nehmen. Denn ihm  Kern seiner &#8220;Dramödie&#8221; werden alltägliche, zwischenmenschliche Themen wie &#8220;echte&#8221; Freundschaften und &#8220;Liebe&#8221;  behandelt, in deren Zuge die Protagonisten auf die entsprechenden Bewährungsproben gestellt werden. Wobei auch nach kurzer Laufzeit klar ist, welchen dramaturgischen Stellenwert Darstellerinen wie Bryce  Dallas Howard (&#8220;The Help&#8221;) und die sehr sympathisch wirkende Anna Kendrick (&#8220;Up in the air&#8221;) in &#8220;50/50-Freunde fürs überleben&#8221; einnehmen. Regisseur Jonathan Levine gelingt trotzdem phasenweise sogar das  Kunststück, am Schicksal des jungen Adam (hervorragend: Joseph Gordon-Levitt) geschickte, bis kurz vor Schluss auch ernsthafte, eingestreute Zweifel in Sachen Ausgang aufkommen zu lassen. In Verbindung mit der Genre typischen &#8220;Low Key&#8221; Erzählweise, der dafür dringend benötigten Glaubwürdigkeit bzw. Authentizität der Darsteller, den daraus resultierenden  Aspekten wie Herzenswärme und Charme fühlt man am Ende trotz des komödiantischen Grundtons mit Joseph Gordon-Levitts´ Schicksal mit.</p>
<p><img class="alignleft" src="http://data7.blog.de/media/091/6353091_05c2d1f6be_l.jpeg" alt="5050 Poster 2" width="300" height="219" /> <em>&#8220;Nice to meet you. Oh, I`m Adam Lerner, schwannoma neurofibrosarcoma.&#8221; -</em> Hauptdarsteller Joseph Gordon-Levitt (&#8220;Inception&#8221;) gibt den zunächst in seiner Hochphase des Lebens befindlichen Protagonisten Adam so überzeugend, dass er sich nicht vor der Leistung eines Javier Bardem (&#8220;No Country For Old Men&#8221;) oder Milan Peschel (&#8220;Halt auf freier Strecke&#8221;) verstecken muss. Präzise wie mit einem chirugischem Skalpell gelingt es ihm in seiner Rolle, ohne jedes &#8220;Overacting&#8221; die wichtigsten menschlichen Facetten wie Verzweiflung, Wut, Angst, Trauer und Freude glaubwürdig zu verkörpern. Dazu darf in dessen gespielten &#8220;Therapiesitzungen&#8221; die junge Anna Kendrick als sympathisches Gegenstück, höchstwahrscheinlich &#8220;vernünftigste&#8221; Frau und logischste Antwort für Adam ein weiteres Highlight abliefern: Als von leichten Unsicherheiten durchdrungene  Nachwuchspsychologin ist sie es, die in charmanter Art einen Schlüssel zur Psyche und zum Herzen Adams findet.</p>
<p>Das Aufeinandertreffen beider Protagonisten mündet in charmanten, mit  leisem, trockenem und ehrlichem Humor durchtränkten Lebens-Situationen, die im Verlaufe der Handlung noch ein ganz anderes Schicksal suggerieren. Dank des harmonischen Zusammenspiels von Joseph  Gordon-Levitt und Anna Kendrick blüht Jonathan Levins´ Film inmitten des spießbürgerlich-grauen Lokalkolorits richtig auf. &#8220;50/50&#8243; ist Schauspielerkino im besten, altmodischen Sinne. Für den nötigen Witz sorgt Komödienass Seth  Rogen (&#8220;Jungfrau (40), männlich, sucht &#8230;)&#8221;, der sich als &#8220;ehrliche&#8221; Haut für die etwas gröberen &#8220;Buddy-&#8221; und Schulterklopf-Momente ohne falsches Pathos und Mitleid verantwortlich zeichnet. Die immer gern gesehene Anjelica Huston (&#8220;Die Royal Tenenbaums&#8221;) überzeugt auch hier wieder einmal. Als Adams resolute Mutter mit dem Herzen am richtigem Fleck, sorgt sie für die restlichen, dringend benötigten zwischenmenschlich-tragischen Töne. </p>
<p><img class="alignright" src="http://data7.blog.de/media/097/6353097_5ace7f4472_l.jpeg" alt="5050 Poster 4" width="300" height="200" /> &#8220;50/50 &#8211; Freunde fürs überleben&#8221; wird mit Sicherheit nicht den &#8220;Directors Guild Award&#8221; in Sachen dramaturgischer Originalität eines Drehbuchs gewinnen. Ebenso fehlt es zu höheren Qualitätssphären an einem linearen Spannungsbogen. Aber eines macht Regisseur Jonathan Levine richtig: er beweist ein unheimlich sensibles Gespür für schwierige  (zwischenmenschliche) Themen und trifft trotz der ungewohnten Darreichung den Nerv des Betrachters. &#8220;50/50 &#8211; Freunde fürs überleben&#8221; sollte man im Kinojahr 2012 gesehen haben.</p>
<p>&nbsp;<object width="600" height="475"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/x5rGJhB2Zr4" /><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><embed wmode="opaque" src="http://www.youtube.com/v/x5rGJhB2Zr4" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="600" height="475"></embed></object></div>
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