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Jun 2017
02
Wenn du stirbst, zieht dein ganzes Leben an dir vorbei, sagen sie

Sam Kingston (Zoey Deutch, „Dirty Grandpa„) ist so etwas wie die prototypische Highschool-Zicke. Mit drei ebenso schönen und arroganten Freundinnen stolziert sie durch die Gegend, um Außenseiter zu verhöhnen. Bis es zur Katastrophe kommt: Bei einem Autounfall stirbt Sam. Doch ihr letzter Tag wiederholt sich. Und wiederholt sich.

Ein Teeniefilm wie „Girls Club“, gekreuzt mit der unvergessenen Komödie „Und täglich grüßt das Murmeltier“? Klingt interessant. Leider hat Regisseurin Ry Russo-Young ein pathetisches Läuterungsdrama daraus gemacht. Eingangs spielt sie noch sehr amüsant mit den Routinen des Zeitschleifenfilms, doch schon bald wird klar, worauf sie hinauswill: auf eine pädagogische Handreichung, auf die Zähmung eines oberflächlichen Charakters durch didaktisch wertvolle Wiederholung.

Klar, der Film richtet sich (wie der zugrunde liegende Roman „Wenn du stirbst, zieht das Leben an dir vorbei, sagen sie“ von Lauren Oliver) an ein jugendliches Publikum; ein wenig weniger dick hätte man die Botschaft aber schon auftragen können.

 

 



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