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Jan 2010
04
Weihnachten 2009/2010 im Kino (gesehen am 25 und 26.12.2009, in Münster, Christian)

Wer die Familie, also Geschwister, Eltern und die Schwiegereltern über die Festtage zu Besuch hat, der überlegt sich natürlich ein Programm. Als Filmfan, der mit und vom Kino lebt, muss man oft nicht lange nachdenken: Ins kuschelige Kino sollte es gehen. Doch in welchen Film? Die Wahl des richtigen Films, die schon bei Paaren oft in kleinen Dramen vor der Kinokasse enden kann, darf an diesen Tagen keinesfalls zu Streitigkeiten führen. Deshalb: Vor dem Kauf der Tickets den Film gemeinsam auswählen. Bei einem vorhandenen Altersspektrum von 27 bis 75 Jahren haben wir uns, auch aus Aktualitätsgründen für die Filme „Soul Kitchen“ von Fatih Akin und „Wo die wilden Kerle wohnen“ von Spike Jonze entschieden. Die Geschichte über die Rettung eines Restaurants von Fatih Akin wurde mit den Eltern geschaut, der Spike Jonze Film am Tag danach – ohne die Eltern. Eine gute Entscheidung. Da ich die Komödie von Fatih Akin schon gesehen hatte, war ich mir sicher, dass auch Geschwister, Eltern und Schwiegereltern den Film mögen werden. Auch weil der Film über den Restaurantbesitzer Zinos dem Zuschauer schmeichelt und eine außerordentlich gute Stimmung verbreitet. Denn was gibt es Schlimmeres, als die Familie an Weihnachten in ein zwar sehenswertes aber schwermütiges Drama einzuladen?

„Und was muss ich von dem Film nun mitnehmen?“ fragte mich mein Vater nach dem Kinobesuch. „Nur eine gute Stimmung, denn das war eine Komödie eines filmverrückten Regisseurs, die sich dem Zuschauer an den Hals wirft“ antwortete ich. „Dann war das ein guter Tipp“ erwiderte er immer noch mit einem frühlichen Grinsen im Gesicht.



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