BLOG

Jul 2016
02
Väter und Töchter – Ein ganzes Leben

Es war einmal ein kleines Mädchen namens Katie, dessen Mutter bei einem Autounfall ums Leben kam. Katies Vater war ein berühmter Schriftsteller. Doch von dem Unfall, den er selbst verursacht hatte, trug er ein Nervenleiden davon. Zudem kommt, dass sich seine Depression verschlimmerte, als sich sein neues Buch als Flop erwies. Aus diesen Gründen musste Katie bei ihrer boshaften Tante aufwachsen, einer Alkoholikerin, die sie gegen den Willen des Vaters adoptieren wollte.

Noch 27 Jahre später ging es Katie ziemlich schlecht: Zu echten Beziehungen war sie nie fähig, ihre Vaterfigur war zu allmächtig, deshalb dauerten ihre bisherigen Beziehungen nicht länger als eine Nacht. Bis sie einen jungen Autor kennenlernte. Der reparierte ihr Herz.

Würde Regisseur Gabriele Muccino („Das Streben nach Glück„) nicht so bemüht bedeutungsschwer mit zwei Zeitebenen herumhantieren, man merkte noch schneller als ohnehin schon, um was es sich hier handelt: um ein Kitschgewitter, das sich wahllos aus dem Baukasten der Schicksalsstereotypen berdient, mit Dialogen, die man sonst nur im „Herzkino“ des zweiten deutschen Fersehens ertragen muss.

Russel Crowe, Amanda Seyfried, „Breaking Bad“-Star Aaron Paul und Diane spielen bei diesen Voraussetzungen natürlich auf völlig verlorenem Posten. Besser auslassen!

 

 

 



Ähnliche Beiträge:

Dieser Beitrag wurde unter Blog abgelegt und mit , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*