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Apr 2007
04
Tony Bill: Flyboys (USA 2006) | Ohr 4 min. mp3-Kommentar (gesehen am 3.04.2007, Pressevorführung, Christian)

Eine Gruppe junger Amerikaner meldet sich freiwillig für einen Kriegseinsatz in Frankreich. Es herrscht Krieg in Europa des Jahres 1916. Amerika hat bisher noch nicht in das Geschehen eingegriffen. Hauptfigur des Filmes ist ein junger texanischer Cowboy, gespielt von James Franco (Spider-Man), der kurz vor seiner Entscheidung, sich freiwillig zu melden, seine Familie verlor. Zusammen mit einigen Gleichgesinnten, die aus ganz verschiedenen Beweggründen den Weg nach Frankreich angetreten sind, meldet er sich bei einer Flugschule mit Namen Lafayette Escadrille zum Training an. Unter der Leitung von Captain Thenault (Jean Reno) sollen die jungen Wilden innerhalb kürzester Zeit das Fliegen erlernen, um gegen die überlegenen Deutschen in der Luft bestehen zu können. Doch nicht alle werden die schwierigen Einsätze überleben.

TV-Regisseur Tony Bill hat es sich hier sehr leicht gemacht. Die zugegeben sehenswerten Luftkämpfe sind alle am PC entstanden, CGI sei Dank. Die Geschichte am Boden ist so old-fashioned inszeniert, dass sich der Zuschauer wie in einem Film aus den 30er Jahren vorkommen muss. Mit einer fast schon eskapistisch schmalzig inszenierten Liebesgeschichte, am Reißbrett entworfen, verpufft dieses nur in Ansätzen packende Epos wie Zuckerwatte in den Rotorblättern der Flugzeuge. Selbst die von der Thematik her sehr ähnliche, miserable „Pearl Harbour“-Schmonzette hatte hier weit mehr zu bieten.



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