BLOG

Mai 2011
10
Thomas Frickel: Die Mondverschwörung (D 2010), gesehen am 08.05.2011 in Münster, Cinema

Nach dem Formel-1-Rennen ging es am Sonntag weiter mit dem Film „Die Mondverschwörung“. Leider hatte ich den Regisseurbesuch von Thomas Frickel am Freitag verpasst. Also musste ich für meinen Text in die Nachmittagsvorführung am Sonntag. Im Kinosaal gab es neben mir nur einen zahlenden Gast, der nach etwa 40 Minuten den Saal verließ. Worum geht´s? Wieder einmal hatte der deutsche Filmemacher Thomas Frickel (nach „Deckname Dennis“, 1997) den deutschsprachigen US-Amerikaner Dennis R. D. Mascarena vor die Kamera geholt, um über Eigenheiten, Skurrilitäten und Halbwahrheiten in Deutschland zu berichten. Der Chefreporter des deutschsprachigen US-Senders DDCTV nimmt also Platz in seinem roten VW-Käfer mit dem amtl. Kennzeichen „C – IA 666“ (hahaha!) und steuert diesen als erstes in die westfälische Stadt Westerkappeln (55 Kilometer nördl. von Münster), um den Besitzer des Mondes zu besuchen. Wie bitte? Richtig gelesen. Der Westfale Herr Krieger behauptet, dass er im Besitz einer Urkunde ist, die ihn zum Besitzer des Mondes macht.

Dennis Mascarenas geht dieser und weiterer Geschichten auf den Grund. Er besucht Verleger, Profiteure, Verschwörungstheoretiker und weitere skurile Gestalten. Die Kamera von Thomas Frickel begleitet den Michael Moore-Klon mit großer Freude und Liebe. So bekommt der Zuschauer Herrn Mascarenas im Auto, im Bett, bei der Gymnastik, im Gespräch oder bei einer Gesichtsreinigung geboten. Der rote Faden? Der ging irgendwann verloren. Nach etwa 60 Minuten hatte ich auch keine Lust mehr auf diese „One-Man-Show“. Auf ging´s in den nächsten Film. Eine Vorpremiere.



Ähnliche Beiträge:

Dieser Beitrag wurde unter Blog abgelegt und mit , , , , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*