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Jul 2012
13
„The Raid“ von Gareth Evans

Weil das Hongkong-Kino in letzter Zeit nur noch staatstragenden Kostümkitsch hervorbringt, kommen Martial-Arts-Filme inzwischen aus anderen Ländern, aus Thailand („Ong Bak“) zum Beispiel oder jetzt Indonesien. Der in Jakarta lebende Waliser Gareth Evans lässt den als kommenden Action-Star annoncierten Iko Uwais als Elitekämpfer durch ein abgelegenes Hochhaus marodieren, wo er sich samt Team Stockwerk für Stockwerk nach oben ballert und prügelt, bis er oben auf einen berüchtigten Drogenbaron trifft. Das ist schon der Plot: Der Film läuft nach Computerspiel-Dramaturgie ab, und zwar auf bemerkenswert intensive Weise. Besonders die Kämpfe in der indonesischen Kampfsport-Variante Pencak Silat werden Genre-Fans überzeugen: Evans reduziert geschickt die Schnittfrequenz, um das Können der Mimen zur Geltung zu bringen. Von manchen wird „The Raid“ als „bester Actionfilm seit Dekaden“ gefeiert, anderen dürfte er ob seiner Brutalitäten zu heftig sein.



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